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Veröffentlicht : November 19, 2007 |
Autor : Tim Peters
Kategorie : Freizeit und Hobby | Bisher
gelesen
: 1342
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Poker ist ein Glücksspiel, nach Ansicht des Bundeskriminalamtes
Wiesbaden sogar ein absolutes Glücksspiel, bei dem Können, Erfahrung
und Geschick des Spielers keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben.
Erfolgreiche Pokerspieler sehen das anders. Poker
wird in der Regel um etwas gespielt, nicht unbedingt nur um Geld, aber
doch um irgendwelchen Einsatz. Das ist bei Skat oder Bridge nicht viel
anders. Anders sind womöglich nur die Beträge, um die es geht. Man kann
aber auch Poker wie Rommé
auch um harmlose Einsätze spielen. Im Gegensatz zu Primitivspielen wie
Häufeln oder Meine Tante - deine Tante gibt es nämlich in der großen
Pokerfamilie (es gibt Dutzende von Pokerspielen) eine Reihe von
Varianten, die so unterhaltsam sind, dass sie, auch um "Knöpfe"
gespielt, Spannung für einen Abend bringen. Es mag überraschend
klingen: Poker kann ein schönes Familienspiel sein.
Dies zu sagen scheint nötig, denn sollte man den Vorwurf ausweichen,
dem Glückspiel um Geld das Wort zu reden. Es sei hier ausdrücklich
erwähnt, dass nach einschlägigen Paragraphen des Strafgesetzbuches das
öffentliche Glücksspiel um Geld verboten ist. Öffentlich ist nach
Auslegung des Gesetztesgebers auch das gewohnheitsmäßige Spiel in
geschlossenen Gesellschaften und Vereinen.
Die Frage, ob Poker nun ein Glückspiel ist, muss jeder für sich selber beantworten.
Tim Peters
tim-peters[ät]versanet.de
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