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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : September 01, 2007 | Autor : binario
Kategorie : Städte & Länder | Bisher gelesen : 1203

  
Ponferrada: 

Das Zentrum des Bierzo, Ponferrada, blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Bereits die Rörper befestigten den Hügel zwischen den Flüssen Boeza und Sil und nannten die Siedlung Interamnium Flavium. Als Bischof Osmund von Astorga im 11. Jh. den Bau der mit Eisen verstärkten Silbrücke anordnete, bürgerte sich die heutige Ortsbezeichnung Ponferrada (eiserne Brücke) ein. Im 12. ließ sich der umstrittene Templerorden in Ponferrada nieder und errichtete sich die großartige Burg, als Stützpunkt und um den Jakobsweg zu sichern. Sie ist eines der schönsten und bedeutendsten Zeugnisse spanischer Militärarchitektur. Als der Orden zum Bau der Burg einen Wald rodete, erschien laut Überlieferung in einer Steineiche  die Jungfrau Maria. Mit dem Bau der Basilika Nuestra Senora de la Encina (16 Jh.) entstand eine vielbesuchte Marienstätte.

O´Cebreiro:

In 0´Cebreiro (1293 m) scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die kleinen, roggenstrohgedeckten Bauernhäuser sind in ihrer Bauweise ganz dem rauhen Bergklima angepasst. Dicke, abgerundete Schiefermauern bieten Stürmen wenig Angriffsfläche und schaffen zudem Behaglichkeit. Einer der ,pallozas" ist heute als Museum zugänglich. In dem schlichten Gotteshaus des Orts, Santa Maria la Real, ist neben der romanischen Statue Santa Maria la Real im rechten Seitenschiff der Kelch und das Altartuch des Cebreiro-Wunders ausgestellt. Im 14. Jahrhundert soll sich in dieser Kirche folgende Begebenheit zugetragen haben:

Ein Bauer aus dem nahegelegenen Dorf Barxamaior stieg eines Tages trotz eines heftigen Schneesturms zum Cebreiro hoch, um die Messe zu hören. Der Zelebrant, ein Mönch, mit dessen Glauben es nicht weit her war, verachtete insgeheim den frommen Mann für das Opfer, das er auf sich nahm. \Nährend der liturgischen Wandlung wurde die Hostie zu Fleisch und der Messwein zu Blut und verfärbte das Altartuch . Dieses Wunders ließ den gottlosen Mönch in großer Erfurcht den rechten christlichen Weg einschlagen.




 

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