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Veröffentlicht : October 07, 2010 | Autor : zsolt.antal
Kategorie : Versicherungen | Bisher gelesen : 376

  
Private Krankenversicherungen sind Versicherungsunternehmen, die einen höheren Leistungsumfang bieten als gesetzliche Krankenversicherungen. Allerdings haben diese Krankenversicherungen auch Nachteile.

Beitrittsbedingungen
Anders als die gesetzlichen Krankenkassen sind private Krankenkassen nicht verpflichtet Sie zu versichern. Bei chronischen Leiden beispielsweise kann Ihnen der Beitritt verweigert werden oder Sie müssen einen erhöhten Beitragssatz bezahlen. Die Grundaufnahmebedingung ist allerdings das Erreichen der Versicherungspflichtgrenze. Beamte, Freiberufler und Künstler sind von dieser Regelung ausgenommen.

Der Beitragssatz
Bei privaten Krankenversicherungen berechnet sich der Beitragssatz nicht nach Ihrem Einkommen, sondern aus Ihrem Alter und Gesundheitsstand. Somit zahlen Sie bei einem hohen Einkommen den selben Beitragssatz wie jemand mit einem geringeren Einkommen. Zusätzlich zu diesem Beitragssatz können Risikozuschläge erhoben werden, die sich jeweils nach der Art des Berufes richten. Ebenso können Sie Vergünstigungen erhalten, wenn Sie in einem weniger risikoreichen Berufsfeld arbeiten.

Versicherungsarten
In einer PKV gibt es verschiedene Versicherungsmodelle, die sich in die Vollversicherung, die Teilversicherung und die Zusatzversicherung gliedern.

- Vollversicherung
Bei einer Vollversicherung versichern Sie sich gegen die gesamten anfallenden Krankheitskosten, die durch eine Krankheit oder Ähnliches hervorgerufen werden.

- Teilversicherung
Eine Teilversicherung beinhaltet beispielsweise stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen oder Kuraufenthalte. Sie sichern somit einen bestimmten Bereich ab und nicht wie bei der Vollversicherung den gesamten Umfang an Leistungen.

- Zusatzversicherung
Die Zusatzversicherung umfasst bestimmte Leistungen wie zum Beispiel Zahnersatz, Sehhilfen oder Krankenversicherungen im Ausland. Diese Versicherungsart ist eine Erweiterung zu der gesetzlichen Krankenversicherung und kann nur in Verbindung mit einer gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden.

Die private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung

- Gesetzliche Krankenversicherungen sind verpflichtet Sie zu versichern, private Krankenversicherungen nicht.

- Die Beitragsätze der gesetzlichen Krankenkassen berechnet sich nach dem Einkommen, bei privaten Krankenkassen setzen sich die Beträge aus dem Alter und Gesundheitszustand zusammen.

- Private Krankenversicherungen bieten einen höheren Komfort bei Behandlungen und Extraleistungen, wie beispielsweise die Wahl eines Einzelzimmers bei einem Krankenhausaufenthalt.

- Der Versicherungsbeitrag bei einer privaten Krankenkasse sinkt bei Eintritt in den Ruhestand, da vorher für diesen Fall Rücklagen gebildet wurden.

Ob für Sie die private oder gesetzliche Krankenversicherung mehr Vorteile bringt, müssen Sie individuell anhand der besprochenen Vor- und Nachteile für sich herausfinden.


Zsolt Antal / zsolt.antal@seobrain.ro




 

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