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| Noch im 20. Jahrhundert wurden Briefmarken häufig als Altersvorsorge oder Kapitalanlage genutzt. Dieser Artikel zeigt auf, daß dies der falsche Weg gewesen ist. |
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Veröffentlicht : October 01, 2007 |
Autor : anna77
Kategorie : Versicherungen | Bisher
gelesen
: 1527
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Unverhofft kann eine Krankheit oder auch ein Unfall zur Pflegebedürftigkeit führen. Die ganze Familie wird nicht nur wegen des persönlichen Schicksals sondern auch wegen deren finanziellen Folgen sehr belastet. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist seit 1995 für alle
Krankenversicherte vorgeschrieben. Sie bietet dennoch nur eine
finanzielle Grundabsicherung, die bei weiten nicht die Kosten z.B. für
einen Aufenthalt im Pflegeheim deckt. Verbraucherorganisationen empfehlen seit langen eine private Absicherung durch eine Pflegeversicherung
Beispiel für einen Schwerstpflegebedürften in einem Pflegeheim Ein Pflegeheim für einen
Schwerstpflegebedürftigen kann im Monat ca. 3.000,-- Euro kosten, davon
übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung höchstens 1.432,-- Euro.
Den Rest müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen.
Sollte dieses alles aufgebraucht sein übernimmt zunächst das Sozialamt
die weiteren Kosten und holt sich dann das Geld von seinen
unterhaltspflichtigen Angehörigen wieder.
Viele Familien entscheiden sich auch für die Pflege von zu Hause aus. Dieses hat für Familien weit reichende Einschnitte zu bedeuten:
- Der Pflegende muss oftmals seinen Beruf ganz oder teilweise aufgeben und dadurch auf sein Einkommen verzichten.
- die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt bei einer Pflegestufe I lediglich 205,00 Euro im Monat
- Ist man auf eine professionelle Pflegekraft angewiesen, betragen die Kosten bei Pflegestufe I ca. 900,00 Euro wobei davon die gesetzliche Pflegeversicherung davon nur bis zu 384,00 Euro übernimmt. Das heißt hier entsteht bereits eine finanzielle Lücke von 500,00 Euro jeden Monat.
Was sollten Sie bei Abschluss einer privaten Pflegeversicherung beachten ?
Die Versicherungsgesellschaften bieten in diesem Fall verschiedenen Produktarten an. Achten Sie hierbei nicht auf den Beitrag sondern auf die Leistungen, denn diese variieren enorm. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich auf jeden Fall. Holen Sie sich vorab verschiedene Angebote mit Leistungsbeschreibungen ein.
Zunächst sollten Sie möglichst früh eine private Pflegeversicherung abschließen. Aufgrund der Gesundheitsfragen können Probleme auftreten wenn Sie bereits Erkrankungen haben. Dieses kann zur Ablehnung oder zu einem Risikozuschlag führen.
Achten Sie auf folgende Leistungen bei den Versicherungsgesellschaften.
- Die Leistung sollte für die stationäre und häusliche Pflege sein
In diesem Fall wäre ein Pflegetagegeld empfehlenswert, da Sie hier im Leistungsfall selber über das Geld entscheiden können.
2. Die Leistungen sollte in allen drei Pflegestufen erfolgen
Einige Versicherungsgesellschaften zahlen erst ab einer gewissen Pflegebedürftigkeit
3. Die Leistungen können nachträglich ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden
4. Wählen Sie eine Pflegeversicherung ohne Karenzzeiten
Wenn Sie eine Karenzzeit vereinbart haben z.B. von 3 bis 6 Monaten erhalten Sie bei Festellung der Pflegestufe kein Geld sondern erst nach der vereinbarten Karezenzeit !
5. keine unzumutbaren Anforderungen an den Nachweis der fortdauernden Pflegebedürtigkeit
Gute Produkte bieten sogar noch weitere Leistungen an:
- Pflegeversicherung ohne Wartezeit.
- Beitragsfreiheit im Leistungsfall
- Pflegetagegeld mit Dynamik (Das Pflegetagegeld passt sich an die wirtschaftliche Entwicklung an.
Angelika Heine E-Mail: pr@makler24.de
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