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Einer Umfrage zufolge verfügen fast
alle deutschen Haushalte über eine Hausratversicherung. Wesentlich
weniger sind haftpflichtversichert. Dabei raten Experten zuerst zur
Absicherung der Privathaftpflicht. Vergleichen der Angebote ist
jedoch sehr wichtig.
Die Haftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen einer Schadensersatz-Forderung. Weil Schäden schnell die Millionenhöhe erreichen können, stellen sie eine existenbedrohende Gefahr dar. Denn der Gesetzgeber verlangt, dass jeder, dem die Schuld an einem Schaden zugeordnet werden kann, zum vollständigen Ersatz des Schadens verpflichtet ist. Das bedeutet, man haftet solange, bis der Schaden beglichen ist – auch noch im Rentenalter. Dabei kann eine Unachtsamkeit oder ein Versehen so leicht geschehen und verheerende Folgen nach sich ziehen.
Eine Hausratversicherung hingegen schützt den Hausrat – die Einrichtung und andere Gegenstände innerhalb der Wohnung. Ein Totalschaden kann hier vielleicht zwischen 1.000 und 100.000 Euro liegen – je nach dem Wert des Hausrats. Doch ein Sachschaden kann dem Schuldigen eine Million, ein Personenschaden auch mehrere Millionen kosten. Die meisten würden solche Summen in den sicheren finanziellen Ruin stürzen. Daher ist es wichtiger, zunächst das Haftpflicht-Risiko abzusichern.
Eine Haftpflichtversicherung ist nicht einmal kostspielig. So gibt es Anbieter, die für Beiträge unter 4 Euro im Monat werben. Wer sich sicher sein will, welche Versicherung die günstigsten Konditionen bietet, macht einen Versicherungsvergleich.
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