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Psychotherapie heißt
wörtlich übersetzt so viel wie „ die Behandlung der Seele“ oder
„die Behandlung von seelischen Problemen“. Sie bietet Hilfe bei
Störungen des Denkens, des Erlebens und des Handelns. Dazu zählen
unter anderem psychische Probleme wie Ängste oder Depressionen,
Störungen im Verhalten bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und
auch jede Art von Zwängen. Darüber hinaus findet Psychotherapie
heute auch bei so genannten psychosomatischen Störungen Anwendung.
Der Begriff der Psychosomatik bezeichnet alle negativen Einflüsse,
die sich schädigend auf den Körper auswirken. Außerdem wird die
Psychotherapie heute immer mehr zusätzlich zu klassischen
(schul-)medizinischen Maßnahmen eingesetzt. Dadurch können
verschiedene Störungen von Organen, chronische Erkrankungen, starke
Schmerzzustände und neurologische Störungen positiv beeinflusst
werden. Auch für Probleme in Partnerschaften gibt es
psychologisch orientierte Hilfe, und viele Beziehungen wurden bereits
mit Paartherapien oder Paarberatung geheilt.
Für den Erfolg eine
Behandlung ist es äußerst bedeutsam, dass der Betroffene wirklich
dazu in der Lage ist, sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen
und aktiv an deren Beseitigung mit zu arbeiten. Wer regelmäßig von
seelischen oder auch seelischen Problemen geplagt ist und diese
alleine, nicht in den Griff bekommt, sollte sich, daher keinesfalls
davor fürchten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ambulante oder auch stationär durchgeführte Psychotherapien sind in
der Lage viele bedrohliche Störungen und Krankheiten zu heilen.
Wer sich nicht sicher ist,
ob eine Behandlung stationär oder ambulant durchgeführt werden
soll, der kann diese Frage auf jeden Fall mit dem Hausarzt
besprechen. Als Faustregel gilt die Annahme, dass für eine
erfolgreiche ambulante Psychotherapie beim Patienten unbedingt ein
Mindestmaß an psychischer Stabilität und Belastbarkeit gegeben sein
muss. Ansonsten ist in jedem Fall eine stationäre Behandlung
vorzuziehen.
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