Zufalls Artikel |
| Eine kleine Anregung warum man nicht immer bis in die Karibik fliegen muss um den Sommer zu genießen.. |
|
|
Statistiken |
| » Artikel |
5329
|
| » Autoren |
6336
|
| » Besucher |
3417342
|
| » Kategorien |
22
|
|
|
|
Veröffentlicht : September 02, 2010 |
Autor : mwill
Kategorie : Freizeit und Hobby | Bisher
gelesen
: 924
|
|
|
|
Eltern versuchen Ihren Nachwuchs vor allem mit Lernspielzeug und teurer Software zu fördern und auf die hohen Ansprüche in Schule und dem späteren Leben vorzubereiten. Dabei wird oft übersehen, dass gerade Klassiker im Kinderzimmer wie Puzzle unterschiedlichste Kompetenzen und Fähigkeiten von klein auf fördern.
Gerade wenn man Kleinkinder bereits an den Spaß mit Puzzlen heranführen möchte ist es wichtig wirklich „klein anzufangen“. Ein Puzzle darf gerade in der Anfangszeit auf keinen Fall zu schwer sein und überfordern. Erste Erfolge sollen sich schnell einstellen. So sehen Kinder das Puzzle als spaßigen und produktiven Zeitvertreib an. Druck oder gar Zwang sollten übereifrige Erziehungsberechtigte vermeiden. Es ist sinnvoller die ersten Erfahrungen mit dem Puzzle zu beobachten und bei Schwierigkeiten zu helfen. So finden Kinder mit langsam steigendem Schwierigkeitsgrad Spaß und Mut sich mit der Aufgabe und verbundenen Hürden auseinanderzusetzen. Dabei wird das Puzzle wird als lösbare Aufgabe verstanden, die Anerkennung bei den Erwachsenen verspricht.
Die Lerneffekte stellen sich unterbewusst ein. Das intensive Auseinandersetzen und Handling von Formen und Farben. Strategisches Vorgehen. Geduld und Durchhaltevermögen.
Nicht selten erkennen Kinder eigenständig dass die beste Taktik darin besteht das Puzzle von außen nach innen zu lösen. Es puzzelt sich einfacher, wenn der Rand als Basis gelegt ist. Diese Teile des Puzzle sind im Gewirr aus Zapfen und Einbuchtungen schnell heraussortiert. Eltern sind bei der Beobachtung dieser Taktik von den Fähigkeiten zu logischem und abstraktem Denken Ihrer Zöglinge oft selbst verblüfft. Gerade wenn sie selbst keine Erfahrung mit dem Puzzle gemacht haben.
Zu empfehlen sind für Kleinkinder einfache Puzzle um die 20 bis 50 Teile. Grundschüler werden durchaus schon mit einem Puzzle bis 200 Teile und einfachen Motiven fertig. Mit etwas Erfahrung und ab dem 10. Lebensjahr stellen 1000 Teile eine lösbare Aufgabe dar. Je nach Vorlieben in der Tier-, Musik und Phantasiewelt können kreative und schöne Motive passend gewählt werden. Die Motivvielfalt für Kinder-Puzzle ist annähernd unerschöpflich.
Marina Will m.will-wue@web.de
|
|
|
Visitor's Comments ! |
|
|
|