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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : April 01, 2009 | Autor : naturellpower
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 676

  

Natürlich sind elegante, modische Schuhe schick. Doch oft sind diese dem Rücken nicht zuträglich, so Sportphysiotherapeuten, Personal Trainer und Sportwissenschaftler. Besonders High Heels mit ihren hohen Absätzen sind für die Wirbelsäule Gift. Denn durch die veränderte Fußstellung verlagert sich auch der Körperschwerpunkt im Becken. Ist das Becken aber nach hinten gekippt, versucht die Wirbelsäule, dieses Ungleichgewicht wieder auszugbalancieren und verbiegt sich zu einem Hohlkreuz. Wer dauernd Schuhe mit Stilettos trägt, belastet daher seinen Rücken, der nach einer Weile mit Verspannungen und mit Schmerzen reagiert. Für den Alltag (im Büro oder Haushalt) empfehlen sich daher eher Schuhe, die nur einen flachen Absatz haben.

Doch zu rückenfreundlichem Schuhwerk gehört mehr als nur ein flacher Absatz. Auch die Sohlen sind wichtig. Denn nur weiche Sohlen erlauben dem Fuß, normal abzurollen und federn den Tritt ab. Harte Sohlen hingegen – wie beispielsweise bei Holzpantinen oder Plateau-Schuhen – halten den Fuß starr und malträtieren die Gelenke übermäßig. Wer darauf den ganzen Tag herumläuft, erschüttert seine Wirbelsäule und belastet besonders die Bandscheiben über das übliche Maß hinaus.

Wichtig ist auch, wie breit ein Schuh ist. Denn nicht alle Füße sind gleich. Zu enge Schuhe bieten dem Fuß nicht genügend Platz: Er wird nicht nur gequetscht, sondern seiner optimalen Tragfähigkeit beraubt, warnen Personal Trainer, Sportphysiotherapeuten und Bewegungswissenschaftler. Dadurch werden die Gelenke überproportional belastet, die Beckenstellung kann sich verschieben und die Wirbelsäule muss die Gliederfehlstellung wieder ausgleichen. Daher ist auf die Breite des Schuhs zu achten: Die Industrie bietet vier verschiedene Varianten an („F“ steht für schmale Frauenfüße, „G“ für etwas breitere Frauenfüße, schmale Männerfüße benötigen „G“, normale Männerfüße „H“, breitere Männerfüße „K“). Immer diejenige Weite wählen, die einem genügend Platz bietet, bei der aber gleichzeitig der Fuß noch stabilisiert wird.

Im Idealfall, so Sportphysiotherapeuten und Personal Trainer, kann man sich die Schuhe maßschneidern lassen. Normale Schuhmacher beherrschen dieses Handwerk kaum noch, wohl aber Orthopädieschuhmacher. Und, so die Experten (Personal Trainer, Bewegungswissenschaftler, Sportphysiotherapeuten): Diese Spezialisten können sehr wohl modische oder sogar schrille Modelle für jeden entwickeln, wenn man will. Ein Schuh, der einem auf den Fuß geschneidert wurde, gleicht zudem alle Fußmängel (beispielsweise einen Senk-Spreizfuß) mit aus: Oft sind gerade solche Fußfehlstellungen, die Rückenschmerzen auslösen, geben Bewegungswissenschaftler und Personal Trainer zu bedenken. Korrigiert ein orthopädischer Schuh diese Fehlstellungen, verschwinden auch oft auch die Rückenschmerzen. Ein maßgeschneiderter Schuh trägt sich auch deshalb wunderbar, weil Orthopädieschuhmacher ein Dämpfungselement einbauen, der genau auf das eigene Gewicht abgestimmt ist. Allerdings kostet er ein wenig mehr als ein Produkt von der Stange. Doch dafür, so sind sich Personal Trainer und Bewegungswissenschaftler sowie Sportphysiotherapeuten einig, wird dieser eine sein Leben lang Dienst tun.


Silvio Philipsen     info@naturellpower.de




 

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