Veröffentlicht : April 01, 2009 |
Autor : naturellpower Kategorie : Gesundheit | Bisher
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Natürlich
sind elegante, modische Schuhe schick. Doch oft sind diese dem Rücken nicht
zuträglich, so Sportphysiotherapeuten, Personal Trainer und
Sportwissenschaftler. Besonders High Heels mit ihren hohen Absätzen sind für
die Wirbelsäule Gift. Denn durch die veränderte Fußstellung verlagert sich auch
der Körperschwerpunkt im Becken. Ist das Becken aber nach hinten gekippt,
versucht die Wirbelsäule, dieses Ungleichgewicht wieder auszugbalancieren und
verbiegt sich zu einem Hohlkreuz. Wer dauernd Schuhe mit Stilettos trägt,
belastet daher seinen Rücken, der nach einer Weile mit Verspannungen und mit
Schmerzen reagiert. Für den Alltag (im Büro oder Haushalt) empfehlen sich daher
eher Schuhe, die nur einen flachen Absatz haben.
Doch
zu rückenfreundlichem Schuhwerk gehört mehr als nur ein flacher Absatz. Auch
die Sohlen sind wichtig. Denn nur weiche Sohlen erlauben dem Fuß, normal
abzurollen und federn den Tritt ab. Harte Sohlen hingegen – wie beispielsweise
bei Holzpantinen oder Plateau-Schuhen – halten den Fuß starr und malträtieren
die Gelenke übermäßig. Wer darauf den ganzen Tag herumläuft, erschüttert seine
Wirbelsäule und belastet besonders die Bandscheiben über das übliche Maß hinaus.
Wichtig
ist auch, wie breit ein Schuh ist. Denn nicht alle Füße sind gleich. Zu enge
Schuhe bieten dem Fuß nicht genügend Platz: Er wird nicht nur gequetscht,
sondern seiner optimalen Tragfähigkeit beraubt, warnen Personal Trainer,
Sportphysiotherapeuten und Bewegungswissenschaftler. Dadurch werden die Gelenke
überproportional belastet, die Beckenstellung kann sich verschieben und die
Wirbelsäule muss die Gliederfehlstellung wieder ausgleichen. Daher ist auf die
Breite des Schuhs zu achten: Die Industrie bietet vier verschiedene Varianten
an („F“ steht für schmale Frauenfüße, „G“ für etwas breitere Frauenfüße,
schmale Männerfüße benötigen „G“, normale Männerfüße „H“, breitere Männerfüße
„K“). Immer diejenige Weite wählen, die einem genügend Platz bietet, bei der
aber gleichzeitig der Fuß noch stabilisiert wird.
Im
Idealfall, so Sportphysiotherapeuten und Personal Trainer, kann man sich die
Schuhe maßschneidern lassen. Normale Schuhmacher beherrschen dieses Handwerk
kaum noch, wohl aber Orthopädieschuhmacher. Und, so die Experten (Personal
Trainer, Bewegungswissenschaftler, Sportphysiotherapeuten): Diese Spezialisten
können sehr wohl modische oder sogar schrille Modelle für jeden entwickeln,
wenn man will. Ein Schuh, der einem auf den Fuß geschneidert wurde, gleicht
zudem alle Fußmängel (beispielsweise einen Senk-Spreizfuß) mit aus: Oft sind
gerade solche Fußfehlstellungen, die Rückenschmerzen auslösen, geben
Bewegungswissenschaftler und Personal Trainer zu bedenken. Korrigiert ein
orthopädischer Schuh diese Fehlstellungen, verschwinden auch oft auch die
Rückenschmerzen. Ein maßgeschneiderter Schuh trägt sich auch deshalb wunderbar,
weil Orthopädieschuhmacher ein Dämpfungselement einbauen, der genau auf das
eigene Gewicht abgestimmt ist. Allerdings kostet er ein wenig mehr als ein
Produkt von der Stange. Doch dafür, so sind sich Personal Trainer und
Bewegungswissenschaftler sowie Sportphysiotherapeuten einig, wird dieser eine sein
Leben lang Dienst tun.