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Viele Menschen träumen davon, ihre Freizeit im Sattel zu verbringen. Doch richtiges Reiten will gelernt sein, damit weder Pferd noch Mensch Schaden nehmen. Deshalb führt kein Weg an einer ordentlichen reiterlichen Grundausbildung vorbei. Für den Reitunterricht stehen in Deutschland zehntausende Betriebe zur Verfügung. Da kann die Auswahl schon schwer fallen. In einer guten Reitschule ist die Pferdehaltung vorbildlich. Ställe, Putzplätze, Sattelkammern und Paddocks sind sauber, trocken und hell. Idealerweise werden die Pferde im Offenstall oder aber in Außenboxen mit täglichem Weidegang gehalten. Weiterhin spielt natürlich das Angebot der Reitschule eine wichtige Rolle. Welche Möglichkeiten werden für Reitunterricht angeboten (Einzelstunden, Gruppenstunden, Longenstunden, Theoriestunden)? Offeriert die Reitschule auch Springunterricht und werden Ausritte angeboten? Besteht die Möglichkeit zur zusätzlichen Weiterbildung durch besondere Kursangebote - z.B. Bodenarbeit, Erste Hilfe oder Hufpflege? Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Atmosphäre. Der angehende Reiter muss sich in der Umgebung des Reitstalls wohlfühlen. Außerdem sollte die Chemie zwischen ihm und dem Reitlehrer natürlich auch passen, damit die Motivation bleibt. Reiten ist eines der Hobbys, die man nie vollständig erlernt. Es ist vielmehr ein andauernder Prozess der individuellen Weiterentwicklung. Selbst Reiter, die perfekt mit ihrem Pferd zurechtkommen, suchen ständig nach Möglichkeiten zur Verbesserung. Dabei kann es sich beispielsweise um eine neue Reitweise handeln, die pferdeschonender ist oder aber um theoretische Schulungen, die dem Reiter zu einem besseren Sitz oder Körpergefühl verhelfen. Für das Reiten gibt es keine Altersbeschränkung. Bereits kleine Kinder können mit dem Reiten beginnen und auch in fortgeschrittenem Alter kann man sich noch in den Sattel schwingen, um die Welt vom Rücken eines Pferdes aus zu erleben und zu genießen. Lisa Osterholt lisa-osterholt@web.de
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