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Egal ob es nur ein Kurztripp oder ein
richtig langer Urlaub ist – Geld spielt in Zeiten einer meist
knappen Kasse eine immer größere Rolle. Trotz günstiger
Zugverbindungen bleibt das fliegen meist die schnellste und auch
günstigste Alternative, denn wer möchte schon mehr als 12h in einem
Zug nach Skandinavien oder ins nördliche England verbringen? Das
fliegen hat sich in unserer Gesellschaft schon lange etabliert. Ab
den 90er Jahren gab es die ersten wirklichen Billigflieger wie Air
Berlin und Ryanair, auch wenn diese noch keine große Bekanntheit
genossen. Erst um das Jahr 2000 herum entbrannte der Markt in diesem
Segment, da es einfach zur Gewohnheit vieler wurde, in den Urlaub zu
fliegen anstatt das Auto zu nehmen. Immer wieder unterbieten sich die
Airlines in ihren Preisen, mal fliegt Air Berlin die Kurzstrecke für
30€, da kommt auch schon Condor(obwohl diese keine wirkliche
Billigfluggesellschaft ist) und offeriert Flüge für nur 10€.
Letztlich ist da natürlich auch noch die Irische Billigfluglinie
Ryanair, die schon Flüge ab 8€ anbietet.
Sobald man sich nun auf einer
Suchmaschiene für Billigflüge für eine Airline entschieden hat,
muss man die eine oder andere Hürde überwinden. Oftmals sind die
Webseiten der Billigflieger sehr übersichtlich und schlicht
gehalten, doch es gibt immer wieder Ausreisser, wie zum Beispiel eben
Ryanair. Sobald man auf die Webseite der Fluggesellschaft gelangt,
wird man erstmal von einer Flut von Informationen überschwemmt. Mal
gibt's Flüge für 8 Euro, mal für 18 Euro und dann auch noch den
ein oder anderen teuren Flug. Sobald man die richtige Flugroute aus
der Auflistung und gegebenenfalls einigen Unterseiten herausgesucht
hat, muss man sich nur noch ein Reisedatum aussuchen und schon kann
die Buchung beginnen. Doch wer meint, man hätte das Schlimmste
hinter sich, der täuscht sich oftmals: Es gibt noch viele
Extragebühren zu beachten, denn meist bleibt es nicht bei den
anfänglichen 8 Euro. Für jedes Gepäckstück(Bis 15 Kilogramm,
wohlgemerkt!) wird eine extra Gebühr verlangt. Freut man sich auf
einen Fenster- oder Gangplatz, muss man eventuell ganz auf diesen
verzichten. Bei Ryanair gibt es keine vorher festgelegte
Sitzplatzwahl. Einzig ein Priority Boarding kann hinzugekauft werden.
Dieses Priority Boarding gewährt den Zutritt zum Flugzeug vor allen
Passagieren ohne Priority Boarding Pass. Doch manchmal hat einfach
jeder Fluggast diesen gebucht – Dann hat man leider wieder Pech
gehabt. Sollte man einmal umbuchen müssen, erwartet einen außerdem
eine teure und Nervenaufreibende Servicehotline.
Am Ende zählt jedoch wieder nur eins:
Der Preis. Und der ist bei Billigfliegern auch richtig gut, solange
man an alles denkt. Am Ende der Buchung liest man sich lieber nochmal
alle Daten zweimal durch, bevor man sich dann wirklich einen
Sitzplatz für einen Flug sichert. Achja, nicht vergessen: Snacks und
Getränke an Bord gibt es nur gegen Bares, deshalb könnte es sich
lohnen, vor dem Abflug noch eine Flasche Wasser im Duty-Free-Shop
einzukaufen!
Von: Michael Nahatia Mail: michael_n_artikel ÄT gmx PUNKT de
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