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Veröffentlicht : August 14, 2009 |
Autor : ChristoFis1984
Kategorie : Reisen und Urlaub | Bisher
gelesen
: 377
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Eine Urlaubsreise nach Südamerika will gut vorbereitet sein, damit man nicht etwa die Highlights des Kontinents verpasst. Nur allzu oft sind Reisende aus Europa etwas voreingenommen, was ihre Reiseziele in der unteren Hälfte des amerikanischen Doppelkontinents angeht. Ganz abgesehen davon ist der Anteil an Deutschen, die in Südamerika Urlaub machen verschwindend gering. Die Masse der Touristen kommt entweder aus anderen südamerikanischen Ländern, den USA oder, wenn es schon Europäer sind, dann eher Urlauber die Spanisch oder Portugiesisch als Landessprache haben. Doch wo die Touristen auch herkommen, selten nur gelangen Urlauber nach Guyana. Guyana, was „Land des vielen Wassers“ heißt, liegt an der Nordostküste Südamerikas zwischen Surinam, Venezuela und Brasilien und gehört zu den „Guyana-Staaten“. Diese werden wegen ihrem vielen Wasser so bezeichnet und umfassen neben Guyana, auch französisch Guyana und Surinam, das auch Niederländisch Guyana bezeichnet wird. Das Land ist zu drei Viertel mit Regenwald bedeckt, der auch eine starke touristische Attraktion des Landes ist. Dem vorgelagert liegt ein fruchtbarer Streifen Küstengebiet, dem sich im Westen und äußersten Süden Guyanas eine Gebirgskette anschließt. Es würde aber nicht im Namen auf die vielen Wasser hingedeutet, wenn man diese nicht auch als Reiseziele anpreisen würde. Eine Berühmtheit ist der Kaieteur-Wasserfall. Hat man diesen nicht gesehen, sollte man das Land auch noch nicht verlassen. Viele Informationen über Guyana, das wunderbare Land am Atlantik, erhält man erst wirklich vor Ort. In der Hauptstadt Georgetown lebt das niederländische Erbe in Form von Holzhäusern fort, die der Stadt ein ganz besonderes Flair verschaffen. Auch die Masse der Bevölkerung lebt an einem Streifen an der Küste, der teilweise dem Meer abgerungen wurde. Auch hier wieder eine bemerkenswerte Parallele zu den Niederlanden, die auch Landgewinnung auf diese Weise betrieben. Heute ist die Landessprache Englisch, denn der Staat fiel als Teil von Niederländisch-Guyana an Großbritannien und erlangte von seiner Kolonialmacht erst 1966 die Unabhängigkeit. Bis heute besteht jedoch eine starke wirtschaftliche Abhängigkeit, auch wenn das Land versucht sich den Karibikstaaten enger anzuschließen und die Export zum Beispiel nach Kanada zu erhöhen.
Christoph Fischer, info@suedamerika-fakten.de
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