Die Vorgeschichte des neusten Ego-Shooters, S.T.A.L.K.E.R - Shadow of Chernobyl, ist schnell erzählt: Nach einer Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl im Jahre 1986 kommt es zu einer der schrecklichsten nuklearen Katastrophen der Geschichte. Es gehen weitere 20 Jahre ins Land, als eine weitere Explosion das stillgelegte Reaktorgelände erschüttert und in ein helles Licht taucht. Die Hintergründe hierfür bleiben dem Spieler jedoch im Unklaren.
Folge dieser erneuten Explosion sind massive Energiestörungen denen sich niemand erwehren kann und die zu tödlichen Anomalien führen - fortan wird das Gebiet rund um den Atommeiler nur noch als "die Zone bezeichnet". Es gibt nicht viele die sich in dieses verstrahlte und lebensfeindliche Gebiet hineinwagen um die dort zurück gelassenen Schätze zu ergattern, denn dort lauern neben den tödlichen Strahlungen auch mutierte Kreaturen der Flora und Fauna gegen die es sich zu wehren gilt und auch das ukrainische Militär ist den sogenannten S.T.A.L.K.E.R.N immer dicht auf den Fersen. Die Aufgabe des Spielers führt in jedoch weiter in die Todeszone als jeder Andere gehen würde - ins Herz von Tschernobyl wo er die wahre Vergangenheit erkunden und eine schreckliche Zukunft prophezeien wird.
Die Features des mit brillanter Grafik aufwartenden Ego-Shooters sind mannigfaltig: Eine realistische Umgebung innerhalb der postatomaren Szenarien gepaart mit flüssiger und atemberaubender Grafik. Sehr durchdachte Story ohne logische Haken, in deren Verlauf der Spieler immer mehr in den endzeitlichen und unheimlichen Bann des Spiels gesogen wird. Die virtuelle Spielwelt erstreckt sich auf 30 km² und die Gegner besitzen eine künstliche Intelligenz die mitunter erschreckend ist. Der Spieler kann sein virtuelles Abbild mit Gegenständen und Artefakten im Verlauf des Spiels modifizieren und die Auswahl an einmaligen Waffen aller erdenklichen Tötungsarten ist immens. Faszinierend erscheint auch die grafische und spielerische Aufbereitung des Tag und Nacht Modus - mitunter verhalten sich vereinzelte Kreaturen während der Jagd- pardon Nachtzeit anders. Den "verzweifelten" Player erwarten jede Menge
Cheats, mit Hilfe derer das eine oder andere Problem gelöst werden kann.
Auch der ausgefeilte Mehrspieler Modus dürfte für langanhaltenden Spielspaß sorgen, so dass
S.T.A.L.K.E.R ein wahrhaft meisterhafter Ego-Shooter ist, der ruhigen Gewissen in die Fußstapfen von Doom und Quake treten kann. Alternierend zur Basis Version von S.T.A.L.K.E.R können sich wahre Fans natürlich auch das sog. Radiation Pack (DVD-ROM) kaufen. Dieses ist auf 17.777 Einheiten limitiert und wird in dieser Form nur in Deutschland, Österreich und in der Schweiz erhältlich sein. Jede Ausgabe ist fortlaufende nummeriert und somit ist diese limitierte Edition ein echtes Sammlerobjekt. Exklusive Bonusinhalte des Radiation Packs sind der "Survival Guide", eine Bonus DVD, der dem PC-Spiel vorgehende Roman "Todeszone", eine detaillierte Gebietskarte des Todeszone sowie exklusive Software Zugaben die im Mehrspieler Modus verwandt werden können.
Autor: Brot und Spiele GmbH info [@] spieletipps.de