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Der Serial ATA ( kurz SATA,
oder auch Serial Advanced Technology Attachment) ) Datenbus wurde
hauptsächlich für den Datenaustausch und Transfer zwischen dem
Hauptprozessor und Festplatten entwickelt. Ursprünglich stellt die SATA
Technologie eine Weiterentwicklung des älteren ATA – Standards dar, der
auch IDE genannt wurde.
Bei der Entwicklung wurde entschieden, von einem parallelen Bus zu
einer bit – seriellen Punkt zu Punkt Verbindung überzugehen. Bit –
serielle Übertragung bedeutet, das im Gegensatz zum alten ATA –
Standard, bei dem 16 Bit Worte parallel übertragen werden, komplette
Bytes hintereinander über zwei Adern eines Kabels gesendet und
empfangen werden können. Dieser Umstand verleiht der SATA
Technologie drei Vorteile. Zum einen ist es möglich geworden,
Datenträger im laufenden Betrieb auszutauschen, was die Wartung eines
Servers erheblich erhöht. Gleichzeitig vereinfacht das erheblich
kleinere Kabel die Kabelführung, und erhöht somit die Luftzirkulation
auch in kleinen Gehäusen.
Der größte Vorteil ist jedoch die erheblich höhere
Datentransferrate. Die erste SATA Generation lag zwar mit 150 Megabytes
pro Sekunde nur unwesentlich über den Werten der aktuell schnellste
parallele ATA-Schnittstelle (ATA/133). Heute aktuell verfügbare SATA II
Schnittstellen verdoppeln den Durchsatz auf 300 MB/s. Für Ende 2007 ist
eine Serial - ATA-Version mit 600 MB/s geplant.
Im Gegensatz zum älteren ATA Standard bei dem bis zu zwei Endgeräte
über ein Flachbandkabel an einen Controller angeschlossen werden
können, muss für jedes SATA Gerät ein Kabel zu einem separaten
Controller geführt werden. Jedes Gerät hat seinen eigenen Anschluß, was
es nicht mehr nötig macht, Geräte als Master oder Slave über Jumper zu
konfigurieren. Der Serial ATA Standard ist nicht mehr nur auf
Festplatten beschränkt, mittlerweile gibt es auch SATA - Bandlaufwerke,
DVD - Laufwerke und -Brenner. Autor : André Finzel email : webpower123@hotmail.de
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