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Eines der größten Themen,
das Männern von der Pubertät an und dann das ganze Leben lang Kopfschmerzen
bereitet ist ganz klar das andere Geschlecht.
Frauen verstehen bleibt für viele Männer ein Ding der Unmöglichkeit. Wie soll man sich
ihnen nähern und einen Flirt beginnen? Wollen sie den Macho oder den Softie?
Muss man sie wirklich permanent unterhalten und bespaßen oder kann man die
Gesprächsführung auch mal ihnen überlassen ohne gleich als Langweiler
dazustehen?
Genauso zahlreich wie die
Fragen und so groß wie die Unsicherheit ist das Angebot an Flirttipps und Ratgebern. Hier werden große Versprechungen nach dem
Motto „so kriegen Sie jede Frau rum“ oder „mit 5 Punkten zum perfekten
Verführer“ gemacht, die jedem Mann mit gesundem Menschenverstand reichlich unrealistisch vorkommen müssen,
gemacht.
Die Konjunktur solcher Flirttipps beweist allerdings, dass die
Verzweiflung und der Leidensdruck doch sehr hoch sein müssen. Der wichtigste
Tipp von allen ist aber eigentlich schon die Absage an alle Pauschallösungen:
Frauen wollen in ihrer Individualität anerkannt und wertgeschätzt werden. Keine
Frau ist gleich, es gibt kein Frauenverführ-Patent. Deshalb hat ein Mann, der
wirklich die Frauen verstehen möchte,
keine andere Chance als zuzuhören und Frauen ernst zu nehmen.
Es gilt, die einfachen
Signale zu erkennen, die Bereitschaft zu einem Flirt kennzeichnen. Frauen, die
einen Mann keines Blickes gewürdigt haben, wollen in den meisten Fällen auch
nicht mit ihm flirten. Ansprechen lohnt sich also nur dann, wenn sichtlich
Interesse bekundet wurde. Und im Gespräch geht es dann gar nicht um wahnsinnige
Originalität und große Sprüche, sondern um Natürlichkeit und Authentizität.
Autor Bastian Müller
alibiabc@googlemail.com
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