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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : May 29, 2007 | Autor : Hermes
Kategorie : Sonstiges | Bisher gelesen : 1702

  

Der Schwimmbadbau besteht im wesentlichen aus dem Bau des Beckenkörpers, der Abdichtung, der Wasseraufbereitung und Wassertechnik, sowie der Abdeckung und der Entfeuchtung bzw. Klimatechnik (bei Hallen). Der Beckenkörper besteht aus der Bodenplatte und der Beckenwand. Je nach System und statischer Anforderung kommen verschiedene Materialien für die Beckenwand zum Einsatz, eine Bodenplatte ist beim Schwimmbadbau prinzipiell immer erforderlich. Wichtig beim Schwimmbadbau ist die Schwimmbadtechnik. Die Schwimmbadtechnik lässt sich in zwei Kategorien einteilen: die allgemeine Technik und die Filtertechnik. Diese beinhaltet sowohl die Filteranlagen, die Filtersteuerung und die Filtersystemeysteme, als auch die Dosieranlagen und die Dosiersteuerungen.

Ein weiterer Faktor der Schwimmbadtechnik ist die Wasseraufbereitung.

Die Wasseraufbereitung dient dazu nicht erwünschte Stoffe aus dem Nutzwasser zu entfernen (z.B. Reinigung, Sterilisation, Enteisenung, Enthärtung, Entsalzung). Gleichfalls dient es der Ergänzung erwünschter Stoffe sowie dem Einstellen von Parametern für das Nutzwasser (z.B. Dosierung, Einstellung von pH-Wert, gelösten Ionen und der Leitfähigkeit). Hier spielt die Dosiertechnik eine große Rolle: Dosierpumpen kommen überall dort zum Einsatz, wo das Dosieren von Flüssigkeiten d.h. Ein möglichst genau definiertes Volumen in einer definierten Zeit dem Nutzwasser zugegeben werden soll. Der Dosierer ist meistens ein Schwimmer bestehend aus einem Kunststoff-Gehäuse. Er ist mit Chlor-/Brom- oder Sauerstoff-Tabletten gefüllt. Der Dosierer ist regulierbar und verfügt meistens über eine Kindersicherung. Er gibt kontinuerlich das von Ihnen gewählte Desinfektionsmittel an Ihr Schwimmbadwasser ab.

Flockung, Filtration und Chlordesinfektion sind beim Schwimmbad die Standardverfahren zur Wasseraufbereitung:

Die Flockung beinhaltet die Entfernung von Kolloidstoffen und feinen Schmutzpartikeln durch Zugabe von Flockungsmitteln (Entladung der Partikel) und Einstellung des pH-Wertes. Sie kann auch mit einer Filtration verbunden sein (Flockungsfiltration). Durch die Filtration werden Schwebstoffe (Partikel) entfernt.

Einwandfreies Schwimmbadwasser muss in einem pH-Bereich von 7,2 - 7,4 (bei extrem weichen Wässern 7,0 - 7,5) liegen. Der Grund liegt darin, dass bei saurerem oder alkalischerem Wasser Hautreizungen auftreten können. Diese werden nicht nur - wie vielfach angenommen - von einem zu hohen Chlorgehalt verursacht. Weitere Details zum Schwimmbadbau sowie zur Schwimmbadtechnik und zur Wasseraufbereitung entnehmen Sie beispielsweise den jeweiligen Web-Seiten der Schwimmbad-Bauer und Swimming-Pool-Bauer im Internet.

Stefan Ansgar Böttcher, sab [ät] keepwebsimple.de




 

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