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Die Blackberrys der Herstellerst Research in Motion oder kurz RIM waren eigentlich nicht auf dem Massenmarkt vertreten, genauso wenig wie man Werbung von Blackberrys gesehen hat. Doch dies hat sich anscheinend mit dem Blackberry Storm geändert! Es stellt sich nun die Frage warum betritt RIM den Consumer-Markt? Beziehungsweise warum hat es RIM nötig sich auf die breite Masse zu zielen? Wenn man sich die Handylandschaft, oder besser die Smartphonelandschaft heutzutage ansieht, dann fällt schnell auf, dass dieser sich in den letzten Jahren um fast 180 Grad gedreht hat. Beispielsweise haben diverse Handyanbieter eigene Smartphones oder PDA’s auf den Marktgebracht. Diese kommen oftmals nicht in Sachen Features, Bedienung und Leistung an die Blackberrys heran, jedoch lernen auch sie hinzu und werden zu ernsten Konkurrenten. Der wohl größte Konkurrent ist definitiv das iPhone von Apple. Dieses hat sich sowohl im Consumer- als auch im Businessbereich eingenistet und einen nicht unwesentlichen Marktanteil errungen. Im Grunde läuft alles darauf hinaus dass die Luft im Businessbereich langsam aber sicher immer dünner wird und die Konkurrenz in den kommenden Jahren noch schneller ansteigen wird, wie es jetzt schon geschieht. Der Angriff auf den Consumer-Markt ist demnach eine notwendige Strategie, die langfristig den Stand des Blackberrys stärken wird. Mit dem Blackberry Peral 2, das im Herbst zuerst auf den amerikanischen Markt kommen soll, bringt RIM ein weiter Consumer-freundliches Handy auf den Markt. Integriert ist hier eine 3.2 Megapixel Digicam mit 6fachem zoom (zum Vergleich: das aktuelle Blackberry hat nur 1.3 Megapixel). Auch die sonstigen Features des Smartphones, wie Musik- und Videoplayer sind eher auf die breite Masse gerichtet als an die Businesselite. Alles in allem ist zu sagen, dass RIM an seiner Strategie festhält und gewillt ist den Consumer-Markt zu erobern. Da bleibt nur zu hoffen, dass sie den Premium- Markt nicht vernachlässigen. Simon Schulz (kontakt[at]handys-smartphones.de)
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