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Veröffentlicht : November 08, 2007 |
Autor : vereine
Kategorie : Internet | Bisher
gelesen
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Der Begriff "Social Bookmark" beschreibt ein virtuelles, nur im Internet existierendes Lesezeichen. Bei der Benutzung deutschsprachiger Programme wird auch der Begriff "Favoriten" verwendet, dessen Bedeutung aber diesselbe ist. Das Lesezeichen ist in der Regel ein Weblink und ermöglicht dem Anwender einen schnelleren Zugriff auf bestimmte Dateien oder Internetseiten. Findet man im Internet eine bestimmte Seite, die in der nächsten Zeit häufiger besucht oder weiterempfohlen werden soll, so empfiehlt sich die Einrichtung eines Lesezeichens. Das Einrichten selber geschieht je nach benutztem Internetbrowser auf verschiedene Arten. Während beispielsweise der Firefox das Lesezeichen als eine erweitere HTML-Datei abspeichert, wird im Internet Explorer für jedes Bookmark eine eigene Datei angelegt. Beide Varianten beeinhalten allerdings keine Gefahren oder zusätzliche Belastungen für das System. Im Internet haben sich mittlerweile zahlreiche Anbieter etabliert, die die Möglichkeit bieten, angelegte Lesezeichen öffentlich zu verwalten. So hat jeder Nutzer dieser Plattformen Zugriff auf diverse Lesezeichen, es entsteht ein Netzwerk bestehend aus zahlreichen "Social Bookmarks". Innerhalb kürzester Zeit konnten die entsprechenden Plattformen zahlreiche Nutzer gewinnen. Macht man seine Favoriten öffentlich, sind diese weltweit zu sehen und erreichen dadurch selbstverständlich eine breite Masse an Besuchern. Steigt eine bestimmte Webseite im internen Ranking eines Bookmarking-Anbieters, wirkt sich die steigende Poularität auch auf das Ranking herkömmlicher Suchmaschinen aus. In Asien sowie den USA gibt es bereits einen regelrechten "Bookmark-Hype". Während "klassische" Suchmaschinen den Internetuser oftmals erschlagen, findet man auf Plattformen wie favoriten.de nur die besten Webseiten, Onlineshops und Dienstleistungen. Allein in Deutschland existieren mittlerweile über 10 Millionen verschiedene Internetseiten, dementsprechend groß ist die Masse der Treffer, die eine Suchmaschine anzeigt. Stattdessen nutzt der User nun den jeweiligen Bookmarking-Anbieter als eingeschränkte Suchmaschine. Registrierte Benutzer können in erster Linie eigene Lesezeichen in das Netzwerk einfügen und später wieder entfernen. Dazu muss der Benutzer lediglich die URL, einen Titel, eine Beschreibung und gegebenfalls bestimmte Tags, also Kennwörter eingeben. Hat man bereits Lesezeichen auf einer anderen Plattform oder im eigenen Internetbrowser angelegt, so gehen diese natürlich nicht verloren. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, ältere Bookmarks in das Profil auf favoriten.de zu integrieren. Desweitere kann der User fremde Bookmarks kommentieren beziehungsweise bewerten, sodass diese im Ranking entweder steigen oder sinken. Auf der Plattform www.favoriten.de funktioniert dies mithilfe eines "Sterne Systems", wobei 5 Sterne die bestmögliche Bewertung darstellen. Je mehr Benutzer die jeweilige Seite positiv bewerten, desto höher erscheint diese in den Suchergebnissen. Social Bookmarks lassen sich zumeist nach Kennwörtern, Kennwörter-Kombinationen oder Benutzern sortieren. Die beliebtesten oder neuesten Links werden in der Regel auf der Startseite der jeweiligen Plattform präsentiert. Einen ersten Einblick in das jeweilige Lesezeichen ermöglicht der jeweils angefügte Screenshot der Webseite. Neben der Verwaltung eigener Bookmarks bietet favoriten.de auch die Möglichkeit, sich einer oder mehreren Gruppen anzuschließen. Dadurch entstehen Zusammenschlüsse von bestimmten Usern, die ähnliche Bookmarks in ihrem Profil haben.
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