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Veröffentlicht : October 07, 2010 | Autor : consense
Kategorie : Internet | Bisher gelesen : 149

  

Social Networking – Wie erkennt man Falschmeldungen?

Wer Social Networking betreibt, veröffentlicht persönliche Informationen für Bekannte, Kollegen und Freunde. Social Networking ist wie ein Gespräch in einer großen Runde, bei dem Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht werden. Genau da setzen Falschmeldungen, sogenannte Hoaxes an. Von Spendenaufrufen für kranke Kinder bis hin zu dringlichen Warnungen vor aggressiven Computerviren ist alles dabei.Wenn Freunde solche Warnungen posten, dann nimmt der User sie auch gerne in den eigenen Status auf.Wächst das Misstrauen gegenüber einer Meldung, kann sie an Frank Ziemann geschickt werden. Ziemann ist Hoax-Jäger in Deutschland.

 Er empfiehlt beim Social Networking alle Warnungen und Spendenaufrufe erst einmal zu prüfen. Falsche Warnungen vor bestimmten Gruppen auf Facebook kann man laut Ziemann leicht entlarven. Findet der User diese bei Facebook nicht, dann gibt es sie auch nicht.  

Bei Virus-Warnungen ist es schwieriger. Aber auch da gibt es die Möglichkeit sich bei Herstellern von Anti-Viren-Programmen zu erkundigen. Zudem informiert Frank Ziemann auf hoax-info.de welche Warnungen aktuell durch das Netz schwirren: Im Moment ist es ein Knochenmarksspende-Kettenbrief, eine drei Jahre alte Warnung vor SMS-Abzockern aus Österreich und eine Warnung vor einer angebliche neuen Überfallmethode in Frankreich und der Schweiz. Diese Meldungen sind falsch und können laut Ziemann beim Social Networking ignoriert werden.  

Wer ist für solche Hoaxes verantwortlich?

Wer streut diese Falschmeldungen in Social Networks? Der Experte macht zum einen Kriminelle dafür verantwortlich, die User auf ihre Seite locken wollen, um dort persönliche Daten abzugreifen oder Malware zu verschieben (a.d. Red. Malware sind Computerprogramme, die entwickelt wurden um bei fremden Rechnern Schaden anzurichten: Bsp. Viren oder Würmer). Solche Hoaxes können aber auch durch Missverständnisse entstehen, wenn User etwas aufschnappen und falsch weitergeben. Es gibt aber auch User, die sich einen Scherz erlauben und bewusst Falschmeldungen streuen.

Falschmeldungen sind vor allem lästig. Solange man nichts runterlädt, oder auf externe Seiten klickt und seine Daten weitergibt, droht keine große Gefahr.

Am meisten schaden solche Hoaxes beim Social Networking der eigenen Reputation.Postet der User eine bekannte Falschmeldung in seinem Social Network, fängt er sich schnell böse Kommentare ein und vermittelt einen naiven und inkompetenten Eindruck. Schon um seine Reputation beim Social Networking zu schützen, muss mit sämtlichen Warnhinweisen und Spendenaufrufen sehr vorsichtig umgegangen werden.

Julia Prockl, jp@consense-communications.de





 

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