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Die EDV ist Freude und Leid zu gleichen
Teilen. Einerseits nimmt die Arbeit am PC sehr viel weniger Zeit in
Anspruch, als wenn alles noch durch mühevolle Handarbeit
erledigt werden müsste, aber andererseits macht man sich auch so
von diesen Systemen abhängig und wenn es zu Problemen kommt und
plötzlich wichtige Daten nicht mehr aufgerufen werden können,
steckt man inmitten eines Desasters und muss schnellstmöglich
Hilfe holen.
In der Regel handelt es sich dabei um
professionelle Firmen, die die Datenrettung vornehmen. Doch nur
wenige Privatpersonen können eine solche Datenrettung
finanzieren, selbst wenn die Preise gesunken sind. Eine Datenrettung
für eine Festplatte bewegt sich im dreistelligen Bereich und
wenn die Daten auf eine andere Art und Weise wiederbeschafft werden
können, kauft man sich dafür lieber eine neue Festplatte.
In Unternehmen ist das nicht ganz so
einfach. Meist haben sie hunderte oder gar tausende von Kundendaten
in auf ihren PCs, so dass diese auf jeden Fall wieder hergestellt
werden müssen. Viele Datenretter nehmen die Datenrettung auch
vor Ort vor, dennoch sollte man sich im Vorfeld danach erkundigen.
Privatpersonen können mit Hilfe von erwerbbarer Software eine
Datenrettung auch selber vornehmen. Diese Software kann Datenträger
auslesen und einzelne Dateien oder gar ganze Blöcke von Dateien
wieder herstellen. Die Programme verfügen über einen
genauen Leitfaden, so dass es bei der Bedienung in der Regel nicht zu
Komplikationen kommen dürfte. Dies setzt allerdings auch etwas
Ahnung von Computern voraus. Wer die nicht hat, sollte die Finger
davon lassen.
Die Software hat stellenweise
erhebliche Unterschiede aufzuweisen, weshalb man bei einem Kauf
unbedingt darauf achten sollte, für welche Art von Problemen
diese Software ist. Denn es ist schon ein unterschied, ob es durch
fehlerhafte Löschung oder durch einen Virus hervorgerufen wurde.
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