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Veröffentlicht : February 07, 2009 |
Autor : trendyfrank
Kategorie : Sonstiges | Bisher
gelesen
: 857
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Für das Fußvolk gab es die heutige Kerze nicht. Es waren damals nur Stroh-, Hanf-, Schilfrohre die sich in Fetten befanden. Mittels des Diffusionsgesetzes saugten diese Rohre das Fett nach oben und erhält die Flamme so am Leuchten. Doch diese Kerze rußte unheimlich, was dem Adel natürlich nicht gefiel. Die heutige Spitzkerze wird nicht mehr oder nur selten von Mönchen hergestellt. Dafür gibt es jetzt den Beruf des Kerzenziehers oder Kerzendrehers. Auch besteht heute die Spitzkerze aus einem Stearingemisch oder Paraffingemisch. Als Doch wird jetzt ein speziell verdrehter und vorbehandelter Faden verwendet. Die Produktion der Spitzkerzen kann extrem gesehen maschinell oder manuell erfolgen. Natürlich gibt es auch Produktionsarten zwischen diesen beiden Extremen. Bei der maschinellen Herstellung gibt es wiederum Untergruppen. Doch häufig wird der Faden durch einen Rohrstrang gezogen in dem sich flüssiger Wachs befindet. Auf dem Produktionsweg erkaltet dieser Wachs dann und das Rohteil wird auf die gewünschte Länge geschnitten. Anschließend noch Gefräst, damit sie die typische Form einer Spitzkerze erhält. Anschließend wird diese Rohkerze mit farbigem Wachs überzogen, damit man die Bearbeitungsspuren überdeckt und sie ein individuelles Aussehen erhält. Bei der manuellen Herstellung wird der Docht, welcher an einer Halterung befestigt ist in ein Becken mit heißen Wachs getaucht und wieder herausgezogen. Dieser Vorgang wird so lange vollzogen, bis die Kerzen ihr gewünschtes Aussehen erhalten hat. Diese Art der Produktion ist natürlich sehr zeitaufwendig und daher in der heutigen Zeit nicht mehr Standard. Ist nun diese farbige Kerze entstanden, kann sie in weiteren Schritten verfeinert werden. Entweder durch punktuelle Erhitzung des Wachses oder durch bekleckern mit zusätzlichem Wachs oder durch Tauchen in diverse Lacke. Man kann auch die unterschiedlichen Schritte kombinieren und erweitern durch belegen mit Wachsornamenten. Der Möglichkeiten gibt es viele!
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