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Ein Urlaub in Oberösterreich ist immer eine Reise wert. Egal
ob im Winter oder im Sommer – es können tolle Landschaft, Sport und auch
Brauchtum genossen werden.
So verschränken sich Natur und Kultur deutlich im
gewachsenen Brauchtum. Die Verbindung tritt besonders nachhaltig im
winterlichen Halbjahr hervor. Dies entdeckt sich freilich eher dem Kenner des
Volkslebens, der etwa in den eigenartigen Krampusläufen des Pyhrnpassgebietes
(Windischgarsten, Hinterstoder,…) diese Wechselbeziehung erkennt. Gleiches gilt
für die Rauhnächte, wo „Sprengen und Räuchern“ wie auch das „Kreisstehen“
(Ennstal) zum volkstümlichen Ritus zwischen Weihnacht und Dreikönig gehört.
Bräuche mit dem Christbaum gibt es viele, doch ungewöhnlich ist zweifellos das
Versenken von Lichterbäumchen in die Flüsse und Seen, etwa in den Traunsee.
Seltsam ist die weihnachtliche Feier der Höhlenforscher in der Kreideluke. Dass
die Benediktiner zu Kremsmünster seit 1200 Jahren den Stiftertag (11. Dezember)
mit einem Gedenkgottesdienst für Tassilo und mit einem feierlichen Eberessen im
Refektorium begehen, hat sein profanes Pendant im Bratwürstelessen, womit, wie
jeder Oberösterreicher weiß, der erste Adventsonntag von altersher hierzulande
gefeiert wird. Vieles hat sich bis in unsere Tage erhalten.
Oberösterreich ist aber vor allem für seine tollen
Landschaftsformen bekannt und beliebt. Im südlichen Oberösterreich gibt es
beispielsweise eine tolle Berglandschaft, in der man im Winter erlebnisreiche
Skitouren veranstalten kann und im Sommer eine Menge an diversen
Outdoorsportarten erleben kann. Rafting bei Palfau – im Salzatal – gilt als
besonderes Schmankerl. Rafting lässt den Alltag vergessen und trägt auch zur
Gruppendynamik in einem Gefüge bei. Daher ist es das Rafting Zentrum im
Windischgarstner Tal auch bei Firmenchefs besonders beliebt und wird zur
Verbesserung der sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter eingesetzt.
Klaus Hausl klaus@freelife.at
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