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Sprachreisen nach Irland erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Jedes Jahr kommen viele
Besucher in das dünnbesiedelte grüne Land am Rande Europas, das im Westen durch
den Atlantik und im Osten durch die Irische See eingerahmt wird und mit 1.448
km Küstenlinie aufwartet. Seit dem Wirtschaftsboom, bekannt als „Keltischer
Tiger“ in den 1990ern, zeigt sich das heutige Irland als eines der
wohlhabendsten der EU. Es ist ein pulsierendes , kulturell reiches, ethnisch
bunt gemischtes, wahrhaft jugendliches und optimistisches Land. Über die Hälfte
der Bevölkerung ist unter 30 Jahre alt!
Irland begeistert vor allem
durch die Jahrtausende alte Geschichte, die einmalige Landschaft sowie das
herzliche Auftreten seiner Bewohner. Es gilt der Grundsatz: Iren kennen zu
lernen bedeutet Freunde fürs Leben zu gewinnen. „Craic“ – das irische Wort für
Spaß und Geselligkeit – beschreibt das vorherrschende Lebensgefühl. Die irische
Tradition wird geliebt und gelebt. Äußerst beliebt und international berühmt
sind natürlich die traditionelle irische Musik und der irische Tanz. In vielen
Ländern sind gerade junge Leute nicht gerade mit Volksmusik zu begeistern aber
der Irish Folk erfreut immer noch alle Altersklassen und daher hört man die
Klänge überall im Land, in städtischen Pubs ebenso wie auf ländlichen
Volksfesten. Den Kern der irischen Kultur bilden die keltischen Mythen, die bis
heute gerne und mit großem Eifer weitergetragen werden. Das Zentrum und der
beste Austragungsort des kulturellen, geselligen und musikalischen Lebens in
Irland ist die traditionelle irische Kneipe, der Pub. Hier trifft man sich,
philosophiert über das Leben, erörtert die Weltpolitik und genießt das
einheimische Bier nach dem Runden-System: der Abend endet oftmals erst wenn
wirklich jeder eine Runde an der Theke bestellt hat. Die Größe der Gruppe, mit
der man in den Pub geht, bestimmt also oftmals die Anzahl der Pints, die man zu
sich nehmen wird.
Sehr intensiv lässt sich die
Kultur bei einer Englisch-Sprachreise kennen lernen und erleben. Durch eine
Unterbringung in einem irischen Privathaushalt erfahren Sie den engsten Kontakt
zu den Einheimischen.
Zu den Wahrzeichen Irlands
gehören das Kleeblatt und auch der Leprechaun, der ein Wesen aus der irischen
Mythologie ist. Es handelt sich um scheue, grüngekleidete Trolle mit roten
Haaren. Sie werden als griesgrämige und geizige Schuster beschrieben, die am
Ende des Regenbogens viel Gold vergraben haben.
Am 17. März, dem irischen
Nationalfeiertag zu Ehren des ersten christlichen Missionars St. Patrick, wird
mittlerweile weltweit mit großen Paraden und in grüner Kleidung das Land
ausgelassen gefeiert.
Dshamilja von Schledorn Dshamilja.vonschledorn@lal.de
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