Die Energiekonzerne haben bereits jetzt angekündigt, die Strompreise zu Beginn des kommenden Jahres erneut zu erhöhen. Dann müssen die Verbraucher erneut tiefer in die Tasche greifen, um die Stromkosten zu finanzieren. Wer das noch nicht getan hat, der sollte in seinem Haushalt den Stromverbrauch analysieren und alle bestehenden Möglichkeiten zum Stromsparen ausschöpfen. Da können beispielsweise alle Glühlampen durch entsprechende Stromsparlampen ersetzt werden und die Stand-by Funktion vieler elektronischer Geräte kann über eine entsprechende ausschaltbare Steckdosenleiste außer Kraft gesetzt werden, das ist für Fernseher, Musikanlagen und DVD Player genauso machbar wie für den Computer, den Drucker, den Scanner usw. Bei der Anschaffung neuer Haushaltsgeräte ist darauf zu achten, dass nur Geräte mit der Energieeffizienzklasse A gekauft werden, die Waschmaschine ist nur gut gefüllt zu benutzen usw. Sind alle Potenziale ausgeschöpft, kann der Verbraucher im Internet einen
Stromvergleich machen. Dafür gibt es entsprechende Portale und es muss lediglich der Jahresstromverbrauch sowie die Postleitzahl des Wohnortes eingeben werden. Dann erscheint eine Liste mit den günstigsten Stromanbietern, die für die Versorgung in der Region des Verbrauchers zuständig sind. Anhand der Jahresendabrechnung kann der Kunde schnell erkennen, welche zusätzlichen Einsparpotenziale durch einen Stromanbieterwechsel möglich sind. Von dieser Möglichkeit, den
Stromanbieter zu wechseln haben in Deutschland erst fünf Prozent der Verbraucher gebrauch gemacht, dabei kann ein Wechsel erstens richtig Geld sparen helfen und zweitens fördert er auch den Wettbewerb auf dem Strommarkt.
Wer sich zu einem Wechsel entschließt, fordert entsprechende Unterlagen bei dem neuen Anbieter an, alle Formalitäten, die im Zusammenhang mit dem Wechsel stehen, übernimmt der neue Stromanbieter.