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Taekwondo
kommt aus Asien, besser gesagt aus Korea. Wie bei vielen anderen
asiatischen Kampfsportarten üblich, stehen auch beim Taekwondo
sportliche Interaktion und mentales Training im Vordergrund.
Schnelligkeit, Eleganz und Dynamik stehen im Vordergrund. Dies zeigt
sich auch im Namen der Sportart. Der Begriff setzt sich nämlich
aus den Worten Tae (Fuß), Kown (Faust) und Weg (Do) zusammen.
Taekwondo beinhaltet eine Vielzahl Hand- und Fußtechniken
bestimmt, die in einer genau definierten Abfolge vollzogen werden.
Dabei ist zu beachten, dass es grundsätzlich zwei verschiedene
Taekwondo – Formen gibt.. Es gibt acht Teaguks und neun Pomse. Wie
beim Judo oder Karate, so gibt es auch beim Taekwondo verschiedene
Entwicklungsklassen. Der Gürtel symbolisiert die jeweilige
Entwicklungsstufe. Während Anfänger einen weißen
Gürtel tragen, besitzen Meister einen schwarzen. Fast am Ende
bekommt der Schüler einen roten Gürtel. Das Rot steht
hierbei für das Signal, dass der Lernende kurz davor steht, den
Meistergrad zu erlangen Obwohl Taekwondo eine
Kampfsportart ist, gehört das mentale Training zu den
wichtigsten Übungseinheiten. Dabei zählen, Selbstdisziplin
(Kuk Gi), Höflichkeit (ye Ui), Durchhaltevermögen (In Nae),
Unbezwinglichkeit (Beakjul Boolgool) und Integrität (Yom Chi) zu
den wichtigsten Taekwondo - Eigenschaften. Mittlerweile kann man in
dieser Sportart auch olympische Medaillen gewinnen. In Deutschland
gibt es die Deutsche Taekwondo Union. Diese wurde 1981 gegründet
und ist der einzige offizielle Verband in Deutschland. Nur dieser
darf zu den Olympischen Spielen auch Sportler nominieren und
entsenden. Derzeit bieten rund 867 Vereine Taekwondo an. Es wird
geschätzt das ca. 58.000 Menschen diesen Sport ausüben.
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