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Die meisten werdenden Mütter
möchten während der Schwangerschaft etwas für sich
tun. Viele beginnen zwar erst einige Wochen vor der Geburt damit,
Milchbildungstee zu trinken, viele trinken jedoch auch den bekannten
Schwangerschaftstee. Spätestens die Hebamme bringt die meisten
Frauen zu diesem Tee, der seit Generationen von Schwangeren verwendet
wird.
Schwangerschaftstee enthält
ausschließlich Kräuter und kann unbedenklich während
der gesamten Schwangerschaft getrunken werden. Er besteht in der
Regel aus Frauenmantelkraut, Himbeerblättern, Johanniskraut,
Melissenblättern, Brennnesselblättern, Schachtelhalmkraut
und Scharfgarbenkraut. Alle diese Kräuter erfüllen
bestimmte Funktionen, von denen die werdende Mutter in der
Schwangerschaft erheblich profitiert.
Entgegen mancher Ratschläge kann
man den Schwangerschaftstee bedenkenlos während der gesamten
Schwangerschaft trinken. Empfohlen wird, dass man 2 – 3 Tassen
Schwangerschaftstee pro Tag trinkt. Selbst die wassertreibenden
Brennnesselblätter sind nicht so gefährlich, dass man den
Tee nur eingeschränkt verwenden kann. Zwar warnen einige
Fachleute immer wieder vor einzelnen Bestandteilen im
Schwangerschaftstee. Doch die Mischungsverhältnisse sind so
berechnet, dass es zu keinen gesundheitlichen Problemen kommen kann.
Trotzdem sollte man die Hebamme und den Gynäkologen darüber
informieren, dass man sich für die Verwendung von
Schwangerschaftstee entschieden hat.
Wie man den Schwangerschaftstee erhält
ist unterschiedlich. Einige Frauen lassen ihn sich frisch in der
Apotheke anmischen. Hier sollte jeder Bestanteil ungefähr 30gr
enthalten. Doch inzwischen gibt es bereits viele Hersteller, die
Schwangerschaftstee in Teebeuteln oder lose anbieten. Die Teebeutel
haben einen Vorteil gegenüber losem Tee: hier ist die Dosierung
genau richtig für einen Becher Tee. Bei losem Tee nimmt man
einen Teelöffel auf einen Becher, übergießt die
Mischung mit kochendem Wasser und lässt den Tee ca. 5 Minuten
ziehen.
geschrieben von Birgit Steigerwald (Kontakt über steigerwald(-AT-)women-at-work.org)
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