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Veröffentlicht : July 06, 2010 |
Autor : Hans Peter Pinner
Kategorie : Sonstiges | Bisher
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Terephthalsäure ist ein Pulver, das aus weißen rieselfähigen Kristallen besteht, der Sublimationspunkt liegt bei 402 °C. Der Flammpunkt liegt bei 260°C und die Selbstentzündungstemperatur bei 496°C. Hergestellt wird Terephthalsäure mit Hilfe von Katalysatoren und oxidiert aus para-Xylol heraus.Die Löslichkeit ist stark begrenzt, am besten fährt man mit Ammoniaklösungen, Natronlaugen, Dimethylformamiden und Dimethylsulfoxiden. Bei Wasser liegt die Lösbarkeit bei 25 °C um die 0,0017 g pro 100 g, was sehr gering ist.
Terephthalsäure besteht aus einer organisch-chemischen Verbindung und ist eine aromatische Dicarbonsäure. Zur Sättigung von Polyestern wird es als Pulver gebraucht. Circa 90 % der gesamten Jahresproduktion von Terephthalsäure gehen in die Produktion des Kunststoffs Polyethylenterephthalat (PET). Terephthalsäure ist ein Hauptzwischenprodukt. Hergestellt werden daraus Flaschen, Lebensmittelverpackungen und Folien. Bei Kontakt kann es zu Reizungen der Haut, Augen und Atemwegen kommen. Die Stäube des Stoffes können in Verbindung mit Luft zu explosiven Gemischen führen.
Betroffene Patienten sollten bei Berührungen mit der Haut mit reichlich Wasser abgespült werden. Bei Augenkontakt ist dieses sofort zu anästhesieren und sorgfältig mit Wasser auszuspülen. Auf jeden Fall sollte der Patient klinisch Überwacht werden. Früher wurden Verpackungsmaterialien, Folien und Flaschen aus einem nicht erneuerbaren Rohstoff, dem Erdöl hergestellt. Das ist mit der Entdeckung der Terephthalsäure viel weniger geworden. Es gilt als Ersatzstoff und weist die gleichen Eigenschaften auf. Zum anderen schont es die Umwelt und die Reserven der Erde. Auch der Transport ist nicht so beschwerlich wie der des Rohöls. Und auch nicht die Gefahr für die Umwelt, denn Terephthalsäure ist Wasserlöslich wenn auch stark begrenzt. Bei Erdöl ist es ganz anders.
Dieser Beitrag ist von Hans Peter Pinner verfasst worden.
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