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Im
Gegensatz zum bisherigen Diplom werden jetzt Bachelor Studiengänge
angeboten. Dabei handelt es sich um einen gestuften Studiengang, bei
dem bereits nach 6-8 Semestern ein Abschluss erreicht werden kann.
Für erbrachte Leistungen erhalten die Studenten Credit-Points, mit
denen sie einfacher als beim Diplom Studiengang die Universität
wechseln können, da die Leistungen hier auch anerkannt werden. Die
Angst vor zu hohen Gebühren beim nachfolgenden Master sind oft
unbegründet. Universitäten erheben nur für den weiterbildenden
Master kostendeckende Gebühren und nicht für den konsekutiven
Master.
Wie
entscheidet man sich nun für den richtigen Studiengang? Dabei sollte
man seine Interessen in den Vordergrund rücken, denn schließlich
folgt darauf die spätere Berufswahl. Und der Beruf sollte Spaß
machen, denn man muss jeden Morgen, meist 5 Tage die Woche diese
Tätigkeit ausüben. Daneben zählen aber auch das Talent auf diesem
Gebiet, die Eigenschaften die einen selbst auszeichnen und die man
darin integrieren und weiterentwickeln kann.
Überlegungen,
wie die eigene Zukunft einmal aussehen soll, sind auch von
entscheidender Bedeutung. Kann man sich vorstellen 5 Tage die Woche
im Büro zu verbringen oder will man lieber unterwegs sein. Wie sieht
es mit der Flexibilität aus, will man lieber Routine oder immer
wieder neue Tätigkeitsfelder und Menschen um sich herum. Daneben,
die Überlegung ob man sich später selbstständig machen oder doch
eher in einen Unternehmen Karriere machen möchte. Hat man sich diese
Dinge überlegt und ist zu einem Entschluss gekommen, heißt es die
richtige Universität zu finden. Dabei geht es bestimmt auch danach,
in welchem Bundesland bereits Studiengebühren entrichtet werden
müssen und in welchem man nur mit Semesterbeiträgen rechnen muss.
Allgemeine Studiengebühren werden in Baden-Württemberg, in Bayern,
in Hamburg, in Niedersachsen, in Nordrhein-Westfalen und im Saarland
erhoben. Diese liegen zwischen 300€ und 500€ pro Semester. In
Berlin, in Brandenburg, in Hessen, in Mecklenburg-Vorpommern und in
Schleswig-Holstein gibt es sie bisher noch nicht, stehen aber
teilweise schon in Diskussion. In Thüringen, in Sachsen, in
Sachsen-Anhalt, in Rheinland-Pfalz und in Bremen werden
Studiengebühren für Langzeit- bzw. Zweitstudiums Studenten erhoben.
Neben diesen Kosten, hat man aber auch die Lebenserhaltungskosten für
Lebensmittel, Miete und Sonstiges zu finanzieren. Da gibt es zum
Einen die Möglichkeit Bafög in Anspruch zu nehmen, wenn aber die
Eltern aber nun finanziell zu gut gestellt sind fällt diese Variante
weg. Nun kann sich ein Student auch mit diversen Nebenjobs über
Wasser halten, das ist zeitlich meist sehr aufwendig und die
Regelstudienzeit kann eventuell nicht eingehalten werden. Es gibt
aber auch noch verschiedene Förderprogramme einzelner Länder und
der KfW Förderbank die Studenten bei Ihrer Ausbildung unterstützen.
Diese Variante sollte gut überlegt sein, denn hier bilden sich
Schulden von mehreren tausend Euro. Nun sollte man sich aber nicht
nur nach den Kosten richten, sondern auch nach den qualitativen
Standard der Universität oder Fachhochschule. Dazu gibt es im
Internet verschieden Seiten, auf den Studenten ihre Universitäten
und Professoren nach bestimmten Kriterien, wie Verständlichkeit,
Hilfe, Materialien usw. bewertet haben. Es kann nicht schaden, hier
mal einen Blick drauf zu werfen und Meinungen einholen, um nicht
später böse zu erwachen. Wenn man sich nun für eine Universität
bzw. Fachhochschule entschieden hat, hat man die Möglichkeit sich am
Tag der offenen Tür, in der Studienfachberatung und anderen
Institutionen weitere Informationen einzuholen.
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