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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : January 27, 2009 | Autor : wagner
Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher gelesen : 848

  

Im Gegensatz zum bisherigen Diplom werden jetzt Bachelor Studiengänge angeboten. Dabei handelt es sich um einen gestuften Studiengang, bei dem bereits nach 6-8 Semestern ein Abschluss erreicht werden kann. Für erbrachte Leistungen erhalten die Studenten Credit-Points, mit denen sie einfacher als beim Diplom Studiengang die Universität wechseln können, da die Leistungen hier auch anerkannt werden. Die Angst vor zu hohen Gebühren beim nachfolgenden Master sind oft unbegründet. Universitäten erheben nur für den weiterbildenden Master kostendeckende Gebühren und nicht für den konsekutiven Master.

Wie entscheidet man sich nun für den richtigen Studiengang? Dabei sollte man seine Interessen in den Vordergrund rücken, denn schließlich folgt darauf die spätere Berufswahl. Und der Beruf sollte Spaß machen, denn man muss jeden Morgen, meist 5 Tage die Woche diese Tätigkeit ausüben. Daneben zählen aber auch das Talent auf diesem Gebiet, die Eigenschaften die einen selbst auszeichnen und die man darin integrieren und weiterentwickeln kann.

Überlegungen, wie die eigene Zukunft einmal aussehen soll, sind auch von entscheidender Bedeutung. Kann man sich vorstellen 5 Tage die Woche im Büro zu verbringen oder will man lieber unterwegs sein. Wie sieht es mit der Flexibilität aus, will man lieber Routine oder immer wieder neue Tätigkeitsfelder und Menschen um sich herum. Daneben, die Überlegung ob man sich später selbstständig machen oder doch eher in einen Unternehmen Karriere machen möchte. Hat man sich diese Dinge überlegt und ist zu einem Entschluss gekommen, heißt es die richtige Universität zu finden. Dabei geht es bestimmt auch danach, in welchem Bundesland bereits Studiengebühren entrichtet werden müssen und in welchem man nur mit Semesterbeiträgen rechnen muss. Allgemeine Studiengebühren werden in Baden-Württemberg, in Bayern, in Hamburg, in Niedersachsen, in Nordrhein-Westfalen und im Saarland erhoben. Diese liegen zwischen 300€ und 500€ pro Semester. In Berlin, in Brandenburg, in Hessen, in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein gibt es sie bisher noch nicht, stehen aber teilweise schon in Diskussion. In Thüringen, in Sachsen, in Sachsen-Anhalt, in Rheinland-Pfalz und in Bremen werden Studiengebühren für Langzeit- bzw. Zweitstudiums Studenten erhoben. Neben diesen Kosten, hat man aber auch die Lebenserhaltungskosten für Lebensmittel, Miete und Sonstiges zu finanzieren. Da gibt es zum Einen die Möglichkeit Bafög in Anspruch zu nehmen, wenn aber die Eltern aber nun finanziell zu gut gestellt sind fällt diese Variante weg. Nun kann sich ein Student auch mit diversen Nebenjobs über Wasser halten, das ist zeitlich meist sehr aufwendig und die Regelstudienzeit kann eventuell nicht eingehalten werden. Es gibt aber auch noch verschiedene Förderprogramme einzelner Länder und der KfW Förderbank die Studenten bei Ihrer Ausbildung unterstützen. Diese Variante sollte gut überlegt sein, denn hier bilden sich Schulden von mehreren tausend Euro. Nun sollte man sich aber nicht nur nach den Kosten richten, sondern auch nach den qualitativen Standard der Universität oder Fachhochschule. Dazu gibt es im Internet verschieden Seiten, auf den Studenten ihre Universitäten und Professoren nach bestimmten Kriterien, wie Verständlichkeit, Hilfe, Materialien usw. bewertet haben. Es kann nicht schaden, hier mal einen Blick drauf zu werfen und Meinungen einholen, um nicht später böse zu erwachen. Wenn man sich nun für eine Universität bzw. Fachhochschule entschieden hat, hat man die Möglichkeit sich am Tag der offenen Tür, in der Studienfachberatung und anderen Institutionen weitere Informationen einzuholen.




 

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