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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : January 10, 2007 | Autor : T. Merz
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 2882

  

Trockene Raumluft schadet der Gesundheit

90 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Und das bekommt uns im Winter während der Heizperiode gar nicht gut.
Für die Gesundheit wäre eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent optimal. Zu trockene Luft fördert dann Hautirritationen, Augenjucken und gereizte Atemwege beeinträchtigen dann das Wohlbefinden. Zwar ist das kuschelig geheizte Zuhause sehr angenehm, besonders wenn draußen Minusgrade und schlechtes Wetter vorherrschen. Drinnen jedoch hat die künstliche Wärme eine entscheidenden Nachteil: Die relative Luftfeuchtigkeit kann auch schon mal unter 30% absinken und unangenehme Begleiterscheinungen auslösen.

Auswirkungen auf das Wohlbefinden

Haut braucht Feuchtigkeit. Ganze Industrien leben von der Herstellung von Cremes und Lotions. Feuchte Haut bleibt länger geschmeidig, straffer und gesünder. Schleimhäute, Atemorgane und Augen brauchen ebenfalls Feuchtigkeit, um ihre Funktion ohne Störung und Irritation zu erfüllen. Trockene Luft fördert auch die Entstehung von Ekzemen, schuppiger Haut und spröde Lippen.
Das Raumklima im Büro und Zuhause hat aber auch einen entscheidenden Einfluß auf die Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit oder kann bei zu trockener Raumluft auch zu übermäßiger Müdigkeit führen. Die richtige Luftfeuchtigkeit kann über funktionelle Luftbefeuchter sichergestellt und geregelt werden. Die Geräte sollten hygienisch, einfach zu reinigen und sparsam im Energieverbrauch sein.

Auswirkungen auf Möbel und Inventar

Möbel, Holzgegenstände, wertvolle Güter und Musikinstrumente können durch die trockene Raumluft Risse bekommen und unnötige Reparaturkosten auslösen. Am meisten sind empfindliche Holzeinbauten betroffen, bei Holzböden, Decken und Einbauschränken sollte auf eine angemessene Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Wenn es draußen trocken und kalt ist, nützt auch das Lüften meistens nicht sehr viel. Denn kalte Luftströme bringen nicht viel Feuchtigkeit nach innen.

Richtige Luftbefeuchtung

Die Kombination aus ausreichender Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit sorgt für eine angenehme Wohnatmosphäre. Viele Luftbefeuchter besitzen einen eingebauten Feuchtigkeitsmesser (Hygrostat), über den die richtige Feuchtigkeit eingestellt und eingehalten werden kann. Die Befeuchtertechnik funktioniert mit dem Verdampferprinzip, einer Ultraschallbefeuchtung oder einem Verdunsterprinzip. Optional kann ein Luftreinigersystem mit eingebautem Hepafilter gegen gefährlichen Hausstaub, allergene Mikropartikel und Tabakrauch ausgewählt werden. Damit schaffen die Luftbefeuchter ein gesundes Raumklima zum Wohlfühlen und wirken gleichzeitig allergischen Erkrankungen vor.




 

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