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Die Grundschule beinhaltet in Deutschland die Klassen 1 bis
4. In der Regel werden die Kinder nach den Sommerferien eingeschult und haben
das 6. Lebensjahr vollendet. Zuvor sollten sie einen Kindergarten besucht
haben. Nach Beendigung der 4. Klasse wechseln die Schüler in eine
weiterführende Schule, wobei die Schulformen in den einzelnen Bundesländern
unterschiedlich sind.
Unterricht in der Grundschule sieht die Kinder – laut
Bildungs- und Erziehungsplan – als Ganzes und umfasst sowohl die
Sozialerziehung, als auch die Erziehung zum Arbeiten sowie die einzelnen Fächer
Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sport und Religion.
In allen Fächer der Grundschule gilt es jedoch, die soziale
Kompetenz zu fördern, sowie verschiedene Arbeits- und Lerntechniken zu
verbessern und darüber hinaus das richtige Sozialverhalten zu fördern.
Kinder sollen zu einem gleichberechtigten Glied unserer
Gesellschaft erzogen werden, wobei es wichtig ist, sowohl deren
Selbstbewusstsein zu stärken als auch ihnen beizubringen, sich in einer Gruppe
sozial zu verhalten. Sie lernen im Laufe der vier Grundschuljahre, wie man mit
Aggressionen umgeht, wie man „nach Regeln streitet“ und wie man Streit
schlichten kann. Ferner werden Sie darin unterwiesen, in einer Gruppe zu
arbeitet, da das spätere Arbeitsleben ebenso Kooperation in fast allen Berufen
verlangt. Die Kinder nehmen bestimmte Aufgaben für die Gemeinschaft wahr wie
Klassensprecher oder Klassendienste.
Ein ganz wichtiges Lernziel in der Grundschule ist, das
Lernen zu lernen. Es wird den Kindern vermittelt, wie sie am besten zu
Informationen kommen, wie sie effektiv üben, lernen und arbeiten.
Grundschulkinder sollen – möglichst nach dem Methodenkompetenz-Training von
Heinz Klippert – zur Selbstständigkeit, Zielstrebigkeit und zum konzentrierten
sowie motivierten Lernen erzogen werden.
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