Nicht jeder Trend der aus den Vereinigten Staaten nach Europa überschwappt ist zwingend gut. So weit es das Trend-Thema "Babymoon" betrifft kann man aber getrost von einer guten Idee sprechen die sicher auch in unseren Breiten zeitgemäß und sinnvoll ist. Was aber versteht man unter dem Kunstwort "Babymoon" eigentlich? Vermutlich hat man sich bei dieser Wortschöpfung ein wenig Anleihe am Wort "Honeymoon" (zu Deutsch: Hochzeitsurlaub oder Flitterwochen) genommen. Bezeichnet der "Honeymoon" den Urlaub nach der Hochzeit so lässt sich "Babymoon" am einfachsten mit
Urlaub in der Schwangerschaft übersetzen. Ein "Babymoon" ist also ein letzter Urlaub vor der Geburt.
Ein solcher Schwangerschafts-Urlaub wird für gewöhnlich dann in einem ganz speziellen Hotel für Schwangere verbracht. Dort werden spezielle Pauschalen und Arrangements für werdende Eltern angeboten. Teils werden hier nicht nur Wellness-Aufenthalte, sondern auch weitere in die Tiefe gehende Angebote wie Geburtsvorbereitungskurse und ähnliches angeboten. Auf jeden Fall werden nur Leistungen angeboten die Schwangere auch bedenkenlos konsumieren können. Im Detail heißt dies, dass sowohl Küche als auch Wellnessabteilung über die besonderen Bedürfnisse in der
Schwangerschaft Bescheid wissen.
In Bezug auf Zentraleuropa ist Österreich Marktführer in Sachen Babymoon. Hier gibt es bereits an die 30 qualifizierte Hotels die sich sogar unter einer eigenen Dachmarke ("New Life Hotels") am Markt präsentieren. Diese Wellnesshotels für Schwangere arbeiten mit dem Österreichischen Hebammen-Gremium (ÖHG) zusammen um ein perfektes Angebot für werdende Mamas präsentieren zu können. Zu finden sind diese Betriebe von Burgenland bis nach Vorarlberg. Mittlerweile gibt es auch in der Bundesrepublik Deutschland und in Südtirol bereits New Life Hotels.
Wer also selbst einen Babymoon machen möchte oder plant der braucht vermutlich nicht in ein Flugzeug steigen, was gerade in der Schwangerschaft nicht als besonders sinnvoll gilt, sondern sollte auch in seiner oder besser in ihrer Nähe ein passendes Angebot für einen letzten gemeinsamen Urlaub mit Partner vor der Geburt des Babys finden.
Autor: Thomas Pompernigg / E-Mail:
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