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Versicherungen sind ein notwendiges Übel. Wer hat nicht schon unzählige Anrufe erhalten, wer wurde nicht unzählige Male von Vertretern unterschiedlichster Couleur aufgesucht und alle versprachen immer eines, wir zeigen Ihnen das Beste. Eines weiß jeder, man braucht Versicherungen, aber wie soll man als Laie erkennen, welche wirklich notwendig sind und welche nicht. Klar ist, dass alle Versicherungen irgendwo ihre Berechtigung besitzen, aber sich gegen alles und jeden zu schützen ist weder finanziell tragbar, noch sinnvoll. Es gibt grobe Parameter, nach denen ein Abschluss von Versicherungen vorgenommen werden kann. Die wichtigsten Risiken, vor denen man sich schützen sollte sind die, die die Existenz zerstören können. Zu diesen Versicherungen zählen die Haftpflichten, sowohl beruflich als auch privat (die KFZ - Haftpflicht ist deshalb ein Muss für jeden Autobesitzer) und auch für Haus- und Grundbesitzer, die Krankenversicherungen, die Berufunfähigkeitsversicherungen und wenn eine Familie versorgt werden muss, da man Alleinverdiener ist, auch der Todesfallschutz. Die zweite Kategorie sind zu versichernde Risiken, die die Existenz gefährden können. In Ihren Auswirkungen auch bedrohlich, aber nicht zwangsläufig zerstörend. Zu diesen Absicherungen zählt man z.B. die Krankentagegeldversicherungen, die Unfallversicherungen, die Gebäudeversicherungen (Feuer, Sturm, Hagel etc.). Die dritte Kategorie sind Risiken, die Existenz neutral sind, sprich diese können abgesichert werden, aber wenn in diesen Bereich etwas passiert, sind diese für die Existenz also das weitere Leben nicht zu sehr beeinträchtigend. Zu dieser Gruppe zählen u.a. die Hausratversicherungen, die Rentenversicherungen, die Rechtschutzversicherungen und die Kaskoversicherungen bei Fahrzeugen. Natürlich haben alle ihre Daseinsberechtigung, aber letztlich entscheidet der eigene Geldbeutel, ob man sich das gesamte Paket leisten kann. Zum anderen ist entscheidend, wer diese Versicherungen vermittelt. Klar wird mir ein Vertreter einer Versicherungsgesellschaft immer seine Produkte als die Besten anpreisen. Deshalb sollte man sich nach Versicherungsmaklern umsehen, die laut Gesetz verpflichtet sind, den Versicherungsschutz auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zu zuschneiden. Sie haben in der Regel eine Vielzahl von Versicherungen im Angebot und ein Maklervertrag schützt die Interessen des Kunden. Vor Abschluss sollte man sich, wenn man unsicher ist, auch immer noch die Meinung einer unabhängigen Verbraucherberatungsstelle einholen, bevor man jahrelang zuviel oder für die unnötigen Dinge, Geld ausgibt. Martin Martius info@m-abc.de
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