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Fachbeitrag zum Thema Raumbefeuchtung

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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : November 06, 2008 | Autor : delpa
Kategorie : Sonstiges | Bisher gelesen : 805

  
Unsere Gesellschaft wird immer älter, das weiss inzwischen jedes Kind. Die Geburtenraten sinken und gleichzeitig ermöglichen immer neue medizinische Erkenntnisse und Entwicklungen das weitere Altern in unserer Gesellschaft. Der Altersdurchschnitt unserer Gesellschaft wächst durch diesen so genannten doppelten Alterungseffekt erheblich an und die Folge ist ein massiver demografischer Wandel in unserer Gesellschaft.

Viele Senioren sind heute äusserst aktiv. Das Bild des griesgrämigen Alten, der nichts mehr vom Leben erwartet, ist längst überholt. Schliesslich nutzen viele Rentner sogar noch die Freizeit, um zu Studieren, zu Reisen und andere Dinge in Angriff zu nehmen, für die früher keine Zeit blieb. So ist beispielsweise der durchschnittliche Käufer eines teuren Autos oder eines teuren Motorrades deutlich über 50 Jahre alt und oft sogar schon im Ruhestand oder in Frührente.

Allerdings ist das Altern auch mit unangenehmen Effekten verbunden. So mancher Senior erlebt dies in kleinen Schritten: Immer öfter müssen Verwandte oder Bekannte gefragt werden, ob Sie beim Einrichten eines neuen Gerätes hilfreich sein können, die Namen für all die neuen Technologien sind einem plötzlich nicht mehr bekannt, das Display eines neues Gerätes kann vielleicht schwer gelesen werden, plötzlich wird eine Lesebrille gebraucht und vieles mehr. Etwa 65% aller Menschen mit anerkannten Behinderungen sind über 60 Jahre alt – die körperlichen Fähigkeiten lassen unweigerlich nach und das wird manchen Rentner erst langsam bewusst. In vielen Fällen kann die Auseinandersetzung mit modernen Produkten sogar in Frustration umschlagen, denn oft ist schon der Informationsdschungel bei der Anschaffung eines neuen Gerätes stressig und schwer verständlich.

Der Arbeitsmarkt für Senioren ist ebenfalls schwierig. Wer die Rente noch nicht erreicht hat, tut sich schwer, wenn ein neuer Arbeitsplatz gefunden werden muss. Das zeigt deutlich: Die Wertschätzung älterer Menschen ist nicht sonderlich hoch in unserer Gesellschaft. Trotz immer höher werdenden Alters ist das Idealbild unserer Gesellschaft eher in der Jugend zu finden und wer hat die Jugend schon für sich gepachtet? Dementsprechend sind auch Produkte gestaltet – für junge Leute. Produkte für ältere Menschen oder Senioren sind oft nicht so praktisch, wie sie zunächst dargestellt werden und viele Unternehmen haben noch nicht erkannt, dass solche Produkte notwendig sind. Unsere Gesellschaft wird also zwar immer älter und wir steuern auf eine Gesellschaft von Senioren zu - in den Köpfen ist diese Gesellschaft aber noch lange nicht so weit, diese Tatsache  zu akzeptieren und dem Wunsch nach einem langen Leben auch in der Realität entgegen zu kommen und ältere Menschen in der Gesellschaft zu begrüssen.

Autor: Andrea Delp
Kontakt: info(at)amaveo.de




 

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