Veröffentlicht : August 26, 2008 |
Autor : tinokuhl Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher
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Das gemeine Tagesgeldkonto
Eine Begrifflichkeit, von dem viele Deutsche leider noch nie etwas
gehört haben. Dabei ist es doch eine äußerst lukrative Möglichkeit sein Geld
gewinnbringend anzulegen und dennoch beliebig darüber verfügen zu können. Gleichzeitig
bietet die Geldanlage als Tagesgeld eine hervorragende Möglichkeit der
Rezession entgegenzuwirken. Doch hier erst einmal eine kleine Definition dieses
Finanzinstruments:
Tagesgeld ist eine Form der Geldanlage, bei der der Anleger
täglich auf das Guthaben zugreifen kann und außerdem eine vorher festgelegte,
variable Verzinsung erhält.
Ein bestimmter Betrag wird auf unbestimmte Zeit auf ein
Tagesgeldkonto eingezahlt und wir können täglich darüber verfügen. Sollte sich also
wider Erwarten ein finanzieller Engpass einstellen, so kann dank des
Tagesgeldkontos sofort reagiert werden, es entstehen - abgesehen von den
Banklaufzeiten von 1 bis 3 Tagen - keine lästigen Wartezeiten.
Hohe Zinsen und ständige Verfügbarkeit
Einen entscheidenden Vorteil bietet der relativ hohe
Zinssatz. Dieser ist zwar immer abhängig vom aktuellen Niveau auf dem Geldmarkt,
liegt jedoch meist zwischen 3% und 4%. In Einzelfällen können sogar bis zu 6% Zinsen erzielt werden. Ein riesiger
Vorteil, wenn man bedenkt, dass für ein Girokonto oder Sparbuch durchschnittlich
0,5% Zinsen vergeben werden. Einige Banken bieten sogar eine gewisse Garantie
auf die Beständigkeit des Zinses. So garantiert die GE-Money Bank
beispielsweise bei ihrem Tagesgeldkonto immer einen Zinssatz der mindestens auf
dem Niveau des Leitzinses der Europäischen Zentralbank liegt. Das bringt
Zinssicherheit für den Kunden.
Ein Tagesgeldkonto ist im Übrigen kein alleinstehendes Finanzprodukt.
Es ist auf ein weiteres Konto angewiesen. In fast allen Fällen wird das
Tagesgeld-Konto parallel zu einem Girokonto geführt. Auf dem Tagesgeldkonto
ruht das Angelegte, mit dem Girokonto werden dann die Überweisungen zum und vom
Tagesgeldkonto organisiert. Das Girokonto dient in diesem Fall dann als sogenanntes
Referenzkonto.