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Veröffentlicht : February 11, 2007 |
Autor : sandrio
Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher
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: 3522
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Der Vulkan - Ein Fenster zum Inneren der ErdeWenn ein Vulkan ausbricht gibt es nichts was ihn aufhalten könnte, aber Vulkane sind nicht nur zerstörerisch sondern auch eine Quelle des Lebens. Bei einem großen Vulkanausbruch wird 1000x mehr Energie freigesetzt als bei der Explosion einer Atombombe.
Wenn man in einen Krater eines nicht aktiven Vulkanes schaut, kann man sich nur schwer vorstellen welche unbändige zerstörerische Kraft in ihm steckt. Doch genau diese Kraft war einst für die Entstehung von allem Leben auf der Erde mit verantwortlich. Seit Urzeiten prägen Vulkane und deren Eruptionen die Oberfläche von unserem Planeten. Unter der ausströmenden Lava eines Vulkanes können ganze Landstriche zerstört werden, ein einziger Vulkanausbruch könnte dazu führen das sich der Himmel über einem ganzen Kontinent verdunkelt und sich das Klima über viele Jahre hinweg verändert. Die in die Erdatmosphäre geschleuderten Ascheteilchen können die Sonneneinstrahlung so massiv behindern, das sich dass Wetter extrem verändert und deshalb sogar Arten aussterben. Vulkane hat es schon vor allem Leben auf der Erde gegeben und diese haben sogar mitten in den Weltmeeren Land geschaffen. Vulkane sind ein Tor in das brennende Innere unseres Planeten. Durch sie können wir können wir einen Blick auf die unglaublichen Vorgänge in unserer Erde werfen. Aber trotz der zerstörerischen Gewalt sind Vulkane auch eine Quelle des Lebens. Wir verdanken ihnen vieles was wir zum Überleben benötigen, so zum Beispiel die Luft die wir Atmen, Mineralien für die Vegetation ( Pflanzenwuchs ), ohne Vulkane gäbe es keine Wolken und keinen Regen, somit wäre unser Planet eine leblose Wüste.
In der heutigen Zeit leben viele Menschen am Rande noch aktiver Vulkane, häufig vergessen und verdrängen sie die Gefahr die von den Vulkanen ausgeht, viele Städte bauen ihre Siedlungen bis nahe an den Kraterrand. Bei einem plötzlichen Ausbruch hätten die Menschen die da leben fast keine Chance zum überleben. Zur Zeit gibt es auf der Erde ca. 1500 aktive Vulkane, um Vorhersagen über mögliche Eruptionen machen zu können müssen Vulkanforscher zuerst einmal die Mechanismen verstehen, das ist eine sehr gefährliche und fast unlösbare Aufgabe. Die Vulkanologen kennen dieses Risiko, aber manchmal verhalten sich Vulkane ganz anders als erwartet. Dieses tückische Verhalten hat schon so manchen Vulkan- Forscher das Leben gekostet. 1993 ließen 6 Wissenschaftler und 3 Touristen bei einer Eruption des Galeras in Kolumbien das Leben. Als 1980 der Mount St. Helens ausgebrochen ist, lösten sich 4 Milliarden Kubikmeter Gestein in Asche auf, mehrere Tausend Hektar Waldgebiet wurden vollständig zerstört. 60 Menschen verloren bei dieser gewaltigen Eruption das Leben.
Vulkane entstehen in der Regel an den Rändern der so genannten tektonischen Platten, die sich aufeinander zu bewegen. Die flüssige Magma im Erdinneren wird durch die Bewegungen nach oben gedrückt und die Erdkruste bricht auf. Eine Ausnahme bilden die sogenannten Hot-Spot-Vulkane, die auch fernab von diesen Plattenrändern vorkommen. Ein Beispiel für klassische Hotspot - Vulkane ist Hawaii. Die Inselkette bildet sich parallel zur tektonischen Plattenbewegung.
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