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Wenn man Wanderungen und Fehlstellungen von Zähnen verhindern möchte, und keine Kiefergelenkbeschwerden riskieren will, kann man eine Zahnlücke leider nicht einfach so bestehen lassen, selbst wenn sie weit hinten im für andere nicht sichtbaren Bereich des Kiefer liegt und eigentlich nicht weiter stören würde. So steht man also zwangsläufig vor der Frage, welchen Zahnersatz man benötigt.
Die folgende kleine Übersicht kann vielleicht hilfreich sein: Fehlt nur ein einzelner Zahn, wird der Zahnarzt in der Regel eine Brücke empfehlen – dies ist ein künstlicher Zahn, der mittels zweier Metallklammern an den angrenzenden intakten Zähnen angeklammert wird. Brücken sitzen nicht fest und müssen täglich herausgenommen und gereinigt werden. Falls weniger als ein ganzer Zahn fehlt, wenn z.B. ein Teil eines Zahns abgebrochen ist, setzt der Zahnarzt eine Krone ein, diese kann den ganzen Zahn überkronen (Vollkrone) oder nur einen Teil des Zahns (Teilkrone). Für beide Arten von Zahnkronen schlieft der Zahnarzt den Zahn bis zu dem Punkt ab, der optimalen Halt für die Krone bietet. Über den verbleibenden abgeschliffenen Stumpf klebt der Zahnarzt dann eine Kappe aus Metall, auf der er danach die Krone mit Spezialzement anklebt. Wenn gleich mehrere Zähen fehlen, wird es etwas aufwändiger, man spricht hier von Prothesen. Die Teilprothese ist für diejenigen Patienten geeignet, die noch genug eigene Zähne haben, die vom Zahnarzt ebenfalls abgeschliffen und mit Metallkappen überzogen werden, der Zahnersatz wird auf die Metallkappen aufgesetzt. Teilprothesen müssen zur täglichen Reinigung herausgenommen werden. Vollprothesen, die umgangssprachlich auch als Gebiss bezeichnet werden, benötigen keine eigenen intakten Zähne mehr. Nichtsdestotrotz können Zahnarzt und Zahnlabor durch exaktes Arbeiten dafür sorgen, dass die Prothese so fest mit dem Kieferkamm verbunden ist, dass es nicht auffällt, dass man ein Gebiss trägt, und man problemlos essen kann. Autor: Kerstin Becker kbecker[ @ ]content-optimizer.de
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