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Kurz nach Ende der Grabungsarbeiten wurden die gerade ausgegrabenen Überreste der Festung durch einen Erdrutsch allerdings wieder verschüttet. Ob das etwa 2500 Jahre alte Gebäude wieder vollkommen freigelegt wird, wurde noch nicht entschieden.

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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 02, 2010 | Autor : mattes
Kategorie : Internet | Bisher gelesen : 468

  
Das WWW kennt jeder, Sie auch, denn sonst würden Sie das hier nicht lesen. Aber das Usenet kennt nicht unbedingt jeder, auch wenn seine Geburt schon in den späten 70ern war. Es wurde praktisch als Alternative zum ARPA-Net, dem Vorläufer des WWWs, entwickelt und war erst einmal dank des UUCP (Unix to Unix Copy)-Protokolls einzig auf Unix-Rechnern zu Hause.
Und erst ein paar Jahre später, Mitte der 80er, wurde das NNTP (Network News Transport Protocol) entwickelt, mit dem auch Daten übers WWW ausgetauscht werden konnten.

Das Usenet ist eine Mixtur aus schwarzem Brett und Forum. Auf den Newsservern befinden sich sogenannte Newsgroups. Wie viele das exakt sind, weiss man nicht genau, aber die Menge wird ungefähr zwischen 50.000 und 100.000 geschätzt. In den Newsgroups, die nach Interessenbereich geordnet sind, kann man sog. Postings zu seinem bestimmten Thema verfassen. Solche Postings sind ähnlich einem Thema / Thread wie Sie es von einem Forum her kennen.

Im Unterschied zum WWW, für das Sie einen Internet Browser benötigen, können Sie das Usenet einzig und allein mit einem Newsreader erforschen.
Dieser liest ihre abonnierten Newsgroups aus und zeigt sie an. Mit dem Newsreader können Sie ebenfalls auf Nachrichten (News) antworten. Alles in allem ähnelt das Usenet also doch etwas mehr einem Forum als einem schwarzen Brett.
Ihr Internetprovider stellt Ihnen definitiv auch eine den Zugang aufs Newsnet zur Verfügung, informieren Sie sich doch einfach mal. Allerdings nur für Textnews, aber für Infos reicht das.
Eine Besonderheit und das Sahnehäubchen sind die sog. "Binary News Groups". Im Unterschied zu den "normalen" Groups, in denen
Sie einzig reine Textnachrichten posten können, können hier auch Binärdateien (Programme, Musik, Filme) an das Posting angehängt und veröffentlicht werden.
Und auf solche Gruppen bietet ihr Internetprovider ganz sicher keinen Zugang an, da sie besonders trafficintensiv und daher teuer sind. Um Zugang zu ihnen zu erlangen, benötigen Sie einen speziellen kostenpflichtigen Usenet-Provider.
Im Moment gibt es einiges juristisches Hickhack zwischen der GEMA und Usenext, einem der grössten Usenet-Anbieter, der anscheinend doch etwas zu offensiv mit "Millionen downloadbarer MP3s" geworben hatte. Das letzt Wort scheint hier noch nicht gesprochen worden zu sein.

Tatsache ist, da die Newsserver dezentral über die ganze Welt angesiedelt sind, dass eine Zensur des Usenets nahezu ausgeschlossen ist.

Matthias Treml

matthias29 <@> online.de




 

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