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Wie
überall in Europa, wird auch in Italien immer mehr auf ökologisch
angebaute Bioweine gesetzt, d. h., der Verzicht auf Insektizide sowie
auf chemischen Dünger, aber auch der Einsatz von genmanipulierten
Reben, ist nach den europäischen Richtlinien verboten. Leider lässt
sich nicht vermeiden, doch geringfügig Chemie zu verwenden, denn
Pilzkrankheiten, wie echter oder falscher Mehltau, können nicht nur
ganze Ernten vernichten, sondern auch tödliche Viren verbreiten. Neu
gezüchtete, resistente Rebsorten – wie Phoenix oder Regent –
wirken diesen Krankheiten standhaft entgegen. Das
mediterrane Klima, das weit über dem Stiefel herrscht, und das
Gebirgsklima an den südlichen Hängen der Alpen prägen ebenso die
Weinkultur, wie auch die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, was
beides zusammen Merlot wie Sangiovese für Rotweine oder Trebbiano
für Weissweine, drei der bekanntesten Rebsorten, seine wunderbaren
Aromen verleiht. So wird Wein heute immer noch traditionell, aber
auch immer häufiger mit neuen Methoden gekeltert. Die
Weine werden u. a. in der Toscana oder auch im Piemont heute immer
öfter in Edelstahltanks oder Barrique-Fässern bis zur Reife
gelagert. Weinanbau wurde schon seit Urzeiten in "Bella Italia"
betrieben; von den Griechen nach Sizilien gebracht und von den Römern
sozusagen als Verkaufsschlager erkannt, haben auch bereits Kelten und
Etrusker den Rebensäften gut zugesprochen. So beliebt wie
Schaumweine, hier bekannt als Prosecco, sind auch Roséweine, die zu
italienisch zubereiteten Speisen köstlich munden.
Name: Thomas Frahn Email: info@xaanomedia.de
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