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In letzter Zeit denken immer mehr Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung über einen Wechsel zur Privaten Krankenvollversicherung nach. Kein Wunder: Denn die Gesetzliche Krankenversicherung wird immer teurer und gleichzeitig wird der Versicherungsumfang immer mehr gekürzt beziehungsweise müssen immer mehr Leistungen aus eigener Tasche bezahlt werden. Wer hingegen eine Private Krankenversicherung abgeschlossen hat, der bezahlt in aller Regel einen geringeren Versicherungsbeitrag und genießt zugleich einen besseren beziehungsweise umfangreicheren Versicherungsschutz. In den meisten Fällen geht es den Leuten allerdings weniger um den Versicherungsschutz, sondern überwiegend um den finanziellen Vorteil. Vor allem Arbeitnehmer mit gutem Einkommen können durch den Wechsel in eine private Krankenkasse sehr viel Geld sparen. Denn bei der Privaten Krankenvollversicherung ist die Beitragshöhe nicht vom Einkommen abhängig - stattdessen nehmen Gesundheitszustand, Alter und Geschlecht auf die Beitragshöhe Einfluss. Wer sich eines besonders guten Gesundheitszustands erfreut, der kann sogar richtig sparen. Es gibt nämlich mehrere Anbieter Privater Krankenvollversicherungen, die ihren Mitgliedern eine so genannte Beitragsrückerstattung anbieten. Diese greift dann, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb eines Jahres keine Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen hat. Hat er beispielsweise kleinere Arztrechnungen aus eigener Tasche bezahlt und nicht der Versicherungsgesellschaft gemeldet, so kann er sich je nach Versicherungstarif dem gesamten Jahresbeitrag oder zumindest einen Teilbetrag rückerstatten lassen. Allerdings bieten nicht alle private Krankenkassen entsprechende Tarife an, die eine Beitragsrückerstattung vorsehen. Deshalb sollte man sich vor dem Wechsel ganz genau darüber erkundigen, welcher Versicherungsanbieter einen PKV Tarif anbietet, der optimal zu einem passt. Denn allein durch die Wahl des richtigen PKV Tarifs lässt sich eine ganze Menge Geld einsparen. Heinz Wiedow Inf[at]artikel-base.de
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