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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : August 21, 2007 | Autor : contendia
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 1364

  
Ein Wechsel von der Privaten- zur gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht ohne weiteres möglich. Hierbei möchte der Gesetzgeber vor allem die gesetzlichen Krankenkassen schützen, sonst würden viele Arbeitnehmer in ihren jungen Jahren von den Vorteilen und den niedrigen Beiträgen der Privaten Krankenversicherung profitieren, um dann im Alter wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur möglich, wenn das Einkommen des Arbeitnehmers dauerhaft wieder unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt. Deswegen muß der Rückkehrwillige auch nachweisen, das sein Einkommen mindestens ein Jahr weniger als 3900 Euro monatlich betragen hat. Wer unter diese Einkommensgrenze sinkt und in der Privaten Krankenversicherung bleiben möchte, kann sich von der Versicherungspflicht befreien lassen.

Aber dieser Schritt will sehr gut überlegt sein, denn wenn man sich einmal dazu entschieden hat, führt kein Weg mehr zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Die einzige Ausnahme, die in diesem Fall greift, ist die Arbeitslosigkeit. Wer sich arbeitslos meldet, wird vom Arbeitsamt automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung gemeldet, muss sich aber wieder Privat versichern wenn er eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Benachteiligt sind hierbei jedoch Arbeitnehmer über 55 Jahre, diese werden trotz gesunkenem Einkommen oder Arbeitslosigkeit nicht wieder in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen. Manche Private Krankenversicherung bietet ihnen die Möglichkeit ihre Police bis zu zwei Jahre ruhen zu lassen. Eine Wiederaufnahme wird dann ohne eine erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht.
Letztendlich will der Wechsel in die Private Krankenversicherung, auch im Hinblick auf die Zukunft wohl überlegt sein, denn wer weiß schon wie sich sein Einkommen in Anbetracht der Arbeitsmarktsituation in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Redaktion Contendia, contendia@yahoo.de




 

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