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Unter einem Geldtransport versteht man im allgemeinen einen Transport von Bargeld, der meist von einem darauf spezialisierten Sicherheitsdienst, manchmal aber auch von staatlichen Stellen durchgeführt wird. Um die Sicherheit zu gewährleisten und um gegen Überfälle geschützt zu sein, verwendet der beauftragte Sicherheitsdienst zum Transport des Geldes gepanzerte Spezialfahrzeuge, bei denen es sich meist um mit Hilfe spezieller Techniken umgerüstete Nutzfahrzeuge handelt. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der den Geldtransport durchführt, verfügen über eine Spezialausbildung und sind zusätzlich mit Schusswaffen bewaffnet. Natürlich sind sie in der Bedieung der Waffen hervorragend ausgebildet und setzen diese nur im äußersten Notfall, etwa bei einem Überfall ein. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird das Geld wird in verschlossene Kisten mit Schloß verpackt, die mit Farbbomben ausgestattet sind. Diese werden aktiviert, falls jemand die Behälter gewaltsam öffent. Auf diese Weise wird das Geld unwiderruflich eingefärbt und wird unbrauchbar. Auch staatliche Stellen müssen Gelder transportieren, beispielsweise zwischen der Bundesbank, Bundesdruckerei und Münzprägeanstalten, wo das Geld geprägt bzw. gedruckt wird. Häufig wird bei solchen Transporten Bargeld im Wert von mehreren Millionen befördert. Daher werden sie im Normalfall durch zahlreiche Polizeifahrzeuge begleitet. Während der Euroeinführung mussten besonders viele Geldtransporte durchgeführt werden. Allein in Deutschland mussten 2,3 Milliarden Euro-Scheine im Wert von 132 Milliarden Euro und 15,5 Milliarden Euro-Münzen im Wert von 4,3 Milliarden Euro zu den Landeszentralbanken und weiter zu Banken und Unternehmen befördert werden. Gleichzeitig mussten 2,6 D-Mark-Banknoten und 46,7 Milliarden D-Mark-Münzen transportiert werden. Allein der die Münzen hatten dabei ein Volumen von 82.100 Geldtransportern. Autor: Kerstin Becker - kbecker[ @ ]content-optimizer.de
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