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Benötigen Weinliebhaber aber tatsächlich die ganze
Bandbreite an angebotenen Gläsern um Gäste stilgerecht bewirten und den Wein
optimal genießen zu können? Die Antwort ist hier ganz einfach und lautet Nein!
Hinter der Gläservielfalt steckt vor Allem der Gedanke des erhöhten Absatzes
von Seiten der Hersteller – Verbraucher werden durch die umfangreiche
Gläserauswahl im Handel zudem unnötig verwirrt. Wein trinken soll Spaß machen
und nicht mit einem Blick in den überfüllten Gläserschrank beginnen. Es ist
daher vollkommen ausreichend für gelegentliche Weintrinker, sich bei
Markenherstellern wie Ritzenhoff einen hübschen Gläsersatz aus Weißweingläsern,
Rotweingläsern und Sektgläsern zuzulegen, dieser Gläserbestand deckt nämlich nahezu
alle Gelegenheiten und Weinsorten ab. Lediglich Burgunderliebhaber können
durchaus darüber nachdenken, sich noch einen separaten Gläsersatz für ihren
Lieblingswein zuzulegen, da er hiermit seinen Geschmack ganz besonders intensiv
entfalten kann. Weinliebhaber, die häufiger zur Traube greifen und in den
verschiedenen Weinsorten ein wenig geschult sind, kommen hingegen mit insgesamt
vier verschiedenen Gläsertypen am Besten aus. Hier empfiehlt sich jeweils ein
Glas für den jungen und den reifen Rotwein und jeweils eines für den jungen und
den üppigeren Weißwein – hier wird je nach Reifegrad entschieden, welches Glas
auf den Tisch kommt. Weingläser sollen den Charakter des Weines auffangen,
wobei ihnen allerdings nach Ansicht der meisten Weinkenner eine übersteigerte
Bedeutung zugemessen wird. Als hauptsächliches Weinkriterium gilt so heute der
Reifegrad, welcher den Eigenschaften wie Herkunft und Rebsorte übergeordnet
wird. Eine Investition in einen übersichtlichen Weingläserbestand ist demnach
vollkommen ausreichend und jedem Anlass angemessen.
Steffen Ehrlich steffen[at]torstenmaue.net
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