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Mit der wachsenden Bedeutung von Wikis rückt der Einsatz neuartiger Techniken für die Kanalisierung und das Management von Bottom-up-Kommunikation immer stärker in den Vordergrund. Dies ist indes kein Zufall. So haben sich im Rahmen der Web 1.0 und Web 2.0-Evolution neuartige Mitarbeiter-Profile herausgebildet, für die soziales Miteinander, Spaß und kreative Entfaltung auch am Arbeitsplatz ein wichtiger Faktor sind. Andererseits sind auch die Arbeitsabläufe heutzutage wesentlich komplexer. Sie erfordern mehr soziale Interaktion auch über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Vor allem sind die Prozesse aber bei weitem unstrukturierter. Das heißt, sie können immer seltener in wohl definierte Arbeitspakete mit standardisierten In- und Outputs zerlegt werden. Stattdessen sind die Mitarbeiter immer mehr mit unstrukturierten Arbeitssituationen konfrontiert, auf die sie unter Zeitdruck mit individuellen Lösungswegen reagieren müssen. In diesem Unternehmensumfeld wird die Ausnahme zur Regel. Starre Workflwos sind als Navigations-Instrumente nicht mehr angemessen, um in der realen Arbeitssituation zu bestehen.
Die Tools richten sich nach dem User
Zudem sind Mitarbeiter erfahrungsgemäß ja sehr erfinderisch, wenn es darum geht, Regeln, die sie nicht akzeptieren, zu unterlaufen. Dies ist das alte, leidvolle Lied von komplexen IT-Applikationen, die mit viel Aufwand implementiert und geschult werden, um dann durch konsequente Nicht-Benutzung als Datenfriedhöfe zu enden. Vorgesetzte wissen sich oft nicht besser zu helfen als durch ständigen Druck und Kontrolle die Benutzung dennoch durchzusetzen. Genau dies gehört aber zu den Führungs-Prinzipien, die bei den hoch motivierten Spezialisten der modernen Wissensgesellschaft zu Demotivation führen.
Vielmehr gilt es Tools einzusetzen, die den natürlichen Denk- und Arbeitsstrategien unterstützen, und sich an den Mitarbeiter anpassen statt umgekehrt. Immerhin sind die aufstrebenden Nachwuchskräfte mit iPods, Blogs, digitalen Communities und Multiplayer Video Games aufgewachsen. Sie haben eine natürlich Affinität zu Medien, die http://www.valyou.de/online_marketing.htmlunterstützen.
Das Wiki als virtuelle Projekt-Plattform
Der Vorteil eines Wikis etwa als Projektmanagement-Tool wird sinnfällig, wenn man bedenkt, mit welchen speziellen Herausforderungen Projektmitarbeiter konfrontiert sind. Projekte sind eben nicht durch klar strukturierbare Abläufe gekennzeichnet. Ihre Planung ist ein dynamischer Prozess, in dessen Verlauf ständig auf Veränderungen der Annahmen und der Umfeldparameter reagiert werden muss. Wegen ihrer Komplexität erfordern sie vernetztes Denken statt isolierter Betrachtung. Wikis empfehlen sich im Projektmanagement als flexible, interaktives Tools, die kreative Spielräume eröffnen, um in einer unstrukturierten Umwelt flexibel und erfolgreich zu agieren.
Wiki statt „Flurfunk“
Zudem verlagert sich nicht nur ein Teil der projektbezogenen Kommunikation in das Wiki – auch die informelle Kommunikation, der „Flurfunk“ findet hier eine geeignete Plattform. Dies ist vor allem deshalb ein positiver Nebeneffekt, weil gerade in komplexen Arbeitsprozessen wie etwa der Software-Entwicklung oder http://www.valyou.de/it_beratung.htmlspontane Momente oft eben nicht am Arbeitsplatz statt finden, sondern in den Pausen, wo frei mit Kollegen über Problemlösungen gesponnen wird. Im Gegensatz zu Ideen, die an der Espresso-Maschine entwickelt werden, lassen sich Geistesblitze im Wiki speichern und nachträglich im Unternehmen nutzbar machen.
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