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Nach einer Ansteckung mit dem Windpockenvirus und
überstandener Krankheit versteckt sich dieses Virus in den Nervensträngen und tritt
eventuell niemals mehr zu Tage, oder hält einfach nur einen langen, langen
Schlaf, um dann wieder zu erwachen, und zwar in Form der Gürtelrose, einer
schmerzhaften Hauterkrankung. Verhindern, dass der Virus eventuell irgendwann
wieder zu Tage tritt kann man nicht. Er bleibt ein Leben lang im Körper.
Warum der Virus, der nun eventuell über Jahrzehnte
schlummerte dann wieder ausbricht, weiß man in der Welt der Medizin nicht,
sprich auch die Mediziner können dies nicht erklären. Vor Gürtelrose kann man
sich damit also im Grund genommen genauso wenig schützen, wie vor Windpocken. Provokationsfaktoren
können dabei eventuell mangelnde Abwehrkräfte sein. So hat man zum Beispiel festgestellt,
dass HIV-Infizierte und Tumor-Patienten häufiger an Gürtelrose erkranken, als
Gesunde. Da viele in unserer heutigen Zeit unter Stress leiden, fragen sich
jedoch viele zurecht, ob nicht auch ein derartiger Faktor die
Wahrscheinlichkeit erhöht dass Gürtelrose auftritt. Hierzu liegen jedoch keine
Untersuchungsergebnisse vor. Tatsache ist jedoch, dass das Vorhandensein einer
derartigen Krankheit durchaus zu Stressbelastungen führen kann, nämlich dann
wenn man mit der Krankheit an sich nicht fertig wird. Wichtiger, bzw. richtiger
wäre aber auch bei einer derartigen Krankheit ich die entsprechende Ruhe zu
gönnen.
Während der Zeit, in der die „Bläschen blühen“ am Körper ist
man ansteckend. Jedoch kann eine Ansteckung durch Gürtelrose bei dem Angestecktem
keine Gürtelrose auslösen. Da es sich um den gleichen Virus wie bei Windpocken handelt,
ist aber eine Ansteckung mit Windpocken gegeben, falls dieser noch keine
Windpocken hatte.
Petra Müller petramueller111@googlemail.com
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