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Unzählig viele Zielgruppen für eine unübersehbar große Zahl von
Produkten und Dienstleistungen lassen sich heutzutage ausmachen. Sie lassen
sich nur noch selten nach Geschlecht, Alter und anderen demographischen
Faktoren sortieren, sondern entsprechen
dem Kaufverhalten, Medienkonsum oder anderer kaum erfassbarer Faktoren.F
Alte Menschen spielen heutzutage Videospiele, junge Leute genießen
klassische Poesie, während Millionäre wie Arbeitslose allabendlich die selben
Fernsehserien schauen. Eine Einordnung in Geschlechter oder Klassen ist fast
unmöglich geworden,
Um bestimmte Zielgruppen, etwa für ein eigenes Produkt, zu
erreichen, muss man intensive Marktforschung betreiben und versuchen sie in den
Medien zu erreichen, die sie konsumieren oder an den Orten werben, die sie
aufsuchen. Oder aber völlig andere Tricks anwenden, die kostspielig und
zeitintensiv sind und sich damit kaum für kleine und mittelständische
Unternehmen eignen. nur die Kosten für diesen Prozess sind hoch, auch die
Chance einer falschen Annahme aufzusitzen und damit die falschen Personen zu
bewerben, ist hoch.
Denn eine selten beachtete Nebenwirkung konventioneller Werbung
entsteht durch die wenig zielgerichtete Ausrichtung auf große demographische
Gruppen. Die Marke wird auf diese Weise zwar bekannt, zieht aber wenige Kunden
in dem beworbenen Segment an, während sie interessierte Kunden in einem anderen
Bevölkerungssegment möglicherweise völlig ignoriert. So kann ein großer Teil
des Umsatzes in Bevölkerungsgruppen gemacht werden, die bei Ausarbeitung der
Werbestrategie nicht bedacht wurden, etwa berufstätige Käufer, die durch eine
Werbung im Vormittagsprogramm ausgeklammert werden, sich aber eventuell für ein
Produkt interessieren könnten.
Mit Werbeartikeln existiert jedoch ein Mittel, welches diese
Probleme teilweise umgehen kann und das im Vergleich zu äußerst geringen
Kosten. Werbeartikel dienen zwar traditionell zur Festigung von
Kundenbeziehungen, eine Streuung in die Öffentlichkeit eröffnet jedoch völlig
neue Möglichkeiten mit Werbemitteln eine Zielgruppenforschung durch
Selbstrekrutierung zu betreiben. Dies bedeutet, dass sich die Zielgruppen
selbst selektieren und einen Großteil der Marktforschungsarbeit für den
Unternehmer übernehmen. Dies geschieht
durch die Nutzung von Werbeartikeln, die ähnliche Zielgruppen ansprechen wie
das endgültige Produkt. Nutzt man also einen Werbeartikel, der auch der
Zielgruppe für die zukünftige Leistung gefällt, kann man die nicht relevanten
Käufergruppen ausschliessen, da sie sich nicht für den Werbeartikel
interessieren werden. Alter und Einkommen spielen bei dieser Auswahl kaum eine
Rolle, vom Werbeartikel kann dagegen direkt auf die Sympathie für das Produkt
geschlossen werden. Kinder können beispielsweise auf einfache Weise mit
Spielwaren gezielt beworben werden, dieser Werbeartikel kann aber auch
erwachsene Sammler zur Marke oder dem Produkt führen.
Werbeartikel sind damit eine kostengünstige Möglichkeit eine große
Werbekampagne zu ergänzen oder gar völlig zu ersetzen. Die gezielte Streuung
von Werbeartikeln ist heute über das Internet, Fachmessen oder in
Einkaufspassagen möglich. Werbeartikel erreichen schnell und unkompliziert die
relevante Zielgruppe und erhöht die Bekanntheit der Marke und des Produkts.
Durch Beobachtung der Interessenten lässt sich zudem die tatsächliche
Zielgruppe für zukünftige Werbemaßnahmen erfassen.
Auch wenn Werbeartikel besonders zielgerichtet und damit wirksam
erscheinen, eine Massenkampagne sollte nicht zu ihren Gunsten aufgegeben
werden. Die Verteilung von Werbeartikeln kann nunmal nicht jedes Mitglied der
Zielgruppe erreichen und ist damit am Besten als eine Methode zu sehen, um den
Kern der Zielgruppe zu binden oder unkonventionelle Demographien zu
rekrutieren.
Die schlechte Auswahl des Werbeartikels kann gleichfalls eine
falsche Zielgruppe anziehen und die Werbung wenig effektiv machen. Es ist also
in jedem Falle zu beachten, dass die bloße Ausschüttung von Werbemitteln keine
effektive Kampagne darstellt. Der Werbeartikel, ebenso wie seine
Verbreitungsmethode, muss sorgfältig ausgewählt werden.
Autor Bastian Müller alibiabc@googlemail.com
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