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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 25, 2008 | Autor : Basti
Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher gelesen : 1303

  
Unzählig viele Zielgruppen für eine unübersehbar große Zahl von Produkten und Dienstleistungen lassen sich heutzutage ausmachen. Sie lassen sich nur noch selten nach Geschlecht, Alter und anderen demographischen Faktoren sortieren, sondern entsprechen  dem Kaufverhalten, Medienkonsum oder anderer kaum erfassbarer Faktoren.F

Alte Menschen spielen heutzutage Videospiele, junge Leute genießen klassische Poesie, während Millionäre wie Arbeitslose allabendlich die selben Fernsehserien schauen. Eine Einordnung in Geschlechter oder Klassen ist fast unmöglich geworden,

Um bestimmte Zielgruppen, etwa für ein eigenes Produkt, zu erreichen, muss man intensive Marktforschung betreiben und versuchen sie in den Medien zu erreichen, die sie konsumieren oder an den Orten werben, die sie aufsuchen. Oder aber völlig andere Tricks anwenden, die kostspielig und zeitintensiv sind und sich damit kaum für kleine und mittelständische Unternehmen eignen. nur die Kosten für diesen Prozess sind hoch, auch die Chance einer falschen Annahme aufzusitzen und damit die falschen Personen zu bewerben, ist hoch.

Denn eine selten beachtete Nebenwirkung konventioneller Werbung entsteht durch die wenig zielgerichtete Ausrichtung auf große demographische Gruppen. Die Marke wird auf diese Weise zwar bekannt, zieht aber wenige Kunden in dem beworbenen Segment an, während sie interessierte Kunden in einem anderen Bevölkerungssegment möglicherweise völlig ignoriert. So kann ein großer Teil des Umsatzes in Bevölkerungsgruppen gemacht werden, die bei Ausarbeitung der Werbestrategie nicht bedacht wurden, etwa berufstätige Käufer, die durch eine Werbung im Vormittagsprogramm ausgeklammert werden, sich aber eventuell für ein Produkt interessieren könnten.

Mit Werbeartikeln existiert jedoch ein Mittel, welches diese Probleme teilweise umgehen kann und das im Vergleich zu äußerst geringen Kosten. Werbeartikel dienen zwar traditionell zur Festigung von Kundenbeziehungen, eine Streuung in die Öffentlichkeit eröffnet jedoch völlig neue Möglichkeiten mit Werbemitteln eine Zielgruppenforschung durch Selbstrekrutierung zu betreiben. Dies bedeutet, dass sich die Zielgruppen selbst selektieren und einen Großteil der Marktforschungsarbeit für den Unternehmer übernehmen.  Dies geschieht durch die Nutzung von Werbeartikeln, die ähnliche Zielgruppen ansprechen wie das endgültige Produkt. Nutzt man also einen Werbeartikel, der auch der Zielgruppe für die zukünftige Leistung gefällt, kann man die nicht relevanten Käufergruppen ausschliessen, da sie sich nicht für den Werbeartikel interessieren werden. Alter und Einkommen spielen bei dieser Auswahl kaum eine Rolle, vom Werbeartikel kann dagegen direkt auf die Sympathie für das Produkt geschlossen werden. Kinder können beispielsweise auf einfache Weise mit Spielwaren gezielt beworben werden, dieser Werbeartikel kann aber auch erwachsene Sammler zur Marke oder dem Produkt führen.

Werbeartikel sind damit eine kostengünstige Möglichkeit eine große Werbekampagne zu ergänzen oder gar völlig zu ersetzen. Die gezielte Streuung von Werbeartikeln ist heute über das Internet, Fachmessen oder in Einkaufspassagen möglich. Werbeartikel erreichen schnell und unkompliziert die relevante Zielgruppe und erhöht die Bekanntheit der Marke und des Produkts. Durch Beobachtung der Interessenten lässt sich zudem die tatsächliche Zielgruppe für zukünftige Werbemaßnahmen erfassen.

Auch wenn Werbeartikel besonders zielgerichtet und damit wirksam erscheinen, eine Massenkampagne sollte nicht zu ihren Gunsten aufgegeben werden. Die Verteilung von Werbeartikeln kann nunmal nicht jedes Mitglied der Zielgruppe erreichen und ist damit am Besten als eine Methode zu sehen, um den Kern der Zielgruppe zu binden oder unkonventionelle Demographien zu rekrutieren.

Die schlechte Auswahl des Werbeartikels kann gleichfalls eine falsche Zielgruppe anziehen und die Werbung wenig effektiv machen. Es ist also in jedem Falle zu beachten, dass die bloße Ausschüttung von Werbemitteln keine effektive Kampagne darstellt. Der Werbeartikel, ebenso wie seine Verbreitungsmethode, muss sorgfältig ausgewählt werden.


Autor Bastian Müller

alibiabc@googlemail.com




 

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