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Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde und außerdem der einzige astronomische Körper außer der Erde selbst, den je ein Mensch betreten hat.
Der Mond ist das hellste Objekt an unserem Nachthimmel, obwohl er
selbst gar kein Licht erzeugt. Stattdessen reflektiert der Erdmond das
Sonnenlicht. Wie die Erde und alle anderen Planeten in unserem
Sonnensystem ist auch der Mond 4.6 Milliarden Jahre alt.
Der Mond ist viel kleiner als die Erde. Der durchschnittliche Radius
des Mondes beträgt 1737,4 km, was etwa 27 Prozent des Radius der Erde
entspricht.
Der Mond ist auch viel weniger massiv als die Erde. Er hat eine
Masse 735*10^16 Tonnen! Die Erde ist rund 81 mal so massiv. Die Dichte
des Mondes (Masse geteilt durch Volumen) beträgt etwa 3,34 Gramm pro
Kubikzentimeter, was 60 Prozent der Erddichte entspricht.
Da der Mond weniger Masse als die Erde hat, beträgt die
Gravitationskraft auf der Mondoberfläche ist nur etwa 1 / 6 der
Anziehungskraft unserer Erde. So würde eine Person, die auf dem Mond
geht, das Gefühl haben, als wenn sein oder ihr Gewicht um 5 / 6
zurückgegangen wäre. Und wenn diese Person einen Stein fallen lässt,
würde das Gestein auf die Oberfläche viel langsamer fallen, als das
gleiche Gestein auf der Erde.
Trotz der relativ schwachen Gravitationskraft ist der Mond nahe
genug an der Erde, um die Gezeiten in den Gewässern der Erde zu
erzeugen (Flut und Ebbe). Die durchschnittliche Entfernung vom Zentrum
der Erde zum Zentrum des Mondes beträgt 384.467 Kilometer (238.897
Meilen). Dieser Abstand wächst übrigens stetig - jedoch extrem langsam.
Der Mond bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 3,8
Zentimeter pro Jahr von der Erde weg.
Die Temperatur am Mond-Äquator reicht von extrem niedrigen bis sehr
hohen Temperaturen - von etwa -173 °C in der Nacht bis +127 °C am Tag.
In manchen tiefen Kratern in der Nähe der Pole des Mondes ist die
Temperatur immer in der Nähe von -240 °C.
Auf dem Mond existiert kein Leben jeglicher Art. Im Vergleich zur
Erde hat sich der Mond über Milliarden von Jahren kaum verändert. Vom
Mond aus ist der Himmel stets schwarz, auch tagsüber. Da der Mond keine
Athmosphäre hat, kann das Sonnenlicht in dieser nicht gebrochen werden, wobei der typische blaue Himmel entstehen würde. Somit sieht man Sterne und Planeten vom Mond aus wesentlich besser. Wenn Sie mehr über den Mond erfahren möchten, können Sie hier gerne weiterlesen:
Bewegung des Mondes Der Mond bewegt sich in einer Vielzahl von Variationen. Zum Beispiel
dreht er um die eigene Achse, eine imaginäre Linie, welche die Pole des
Mondes verbindet. Außerdem umkreist der Mond die Erde.
Rotation und Umlaufbahn Alle 29 ½ Tage dreht sich der Mond einmal um die eigene Achse. Das ist
der Zeitraum zwischen zwei Sonnenaufgängen, der auf dem Mond vergehen
würde. Darum wird diese Zeit auch als ein Mondtag bezeichnet. Im Gegensatz dazu benötigt die Erde nur 24 Stunden für eine Umdrehung
Mondphasen

Die Libration des Mondes Als Beobachter auf der Erde sieht man manchmal einen kleinen Teil
der anderen Seite des Mondes. Das ist möglich, weil der Mond der
Libration folgt, von der Erde aus gesehen einer leichten Drehung des
Mondes. Es gibt drei Arten von Libration:
- Libration in Länge
- Tagaktive Libration
- Libration in Breite
Entstehung des Mondes Wissenschaftler vermuten, dass der Mond durch eine Kollision der Erde
mit einem anderen Planeten vor etwas 4.6 Milliarden Jahren entstand.
Die Exosphäre des Mondes Die Exosphäre besteht aus den Materialien rund um den Mond, hauptsächlich Gasen, die vom Sonnenwind kommt.
Mondkrater

Bestimmung der Urspünge von Kratern Bis ins späte 18. Jahrhundert gingen Astronomen davon aus, dass
Vulkanismus die Krater auf dem Mond geformt hätten. Aber 1870 hatte der
englische Astronom Richard A. Proctor die korrekte Ansicht veröffentlicht, dass die Krater durch das Einschlagen fester Objekte entstanden.
Vulkanische Merkmale Bei Entstehung der Mondmeere sind auch andere Gesteinsformen entstanden,
die auf ihre markante Art und Weise durch Vulkanausbrüche geformt
wurden.
Die Schichten des Mondes (Der innerer Aufbau) Der Mond besitzt, wie die Erde, drei innere Schichten: Die Kruste, den
Mantel und den Kern. Doch die Zusammensetzung, der Aufbau und die
Entstehung dieser Schichten unterscheiden sich stark von denen der Erde.
Die Erforschung des Mondes Einige antike Völker glaubten, dass der Mond eine sich drehende Schale
mit brennendem Feuer ist. Andere meinten, es wäre ein Spiegel, der das
Land und die Meere reflektiere. Erst die Philosophen im antiken
Griechenland verstanden, dass der Mond eine Kugel in einer Umlaufbahn
um die Erde sein muss.
Erste Mondbeobachtungen mit Teleskopen Der italienische Astronom und Physiker Galileo Galillei hat die erste wissenschaftliche Beschreibung des Mondes erstellt, welche auf Beobachtungen mit einem Teleskop basiert.
Veränderung des Mondes Gilbert schlug auch vor, das relative Alter der Mondoberfläche aus dem
Studium von Eigenschaften des Einschlags, durch welches das Mare Imbrium entstand, herauszufinden.
Apollomissionen

Aktuelle Entdeckungen Aktuell (Stand Dezember 2010) laufend zwei Mondmissionen: Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA und Chang'e-2 der CSNA (China). Eine detaillierte Liste mit Mondmissionen findet sich bei wikipedia.
Ich hoffe, dieser Ausflug zum Mond war für Sie spannend und interessant.
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