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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : December 24, 2010 | Autor : zummondfliegen
Kategorie : Wissenschaft | Bisher gelesen : 371

  
Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde und außerdem der einzige astronomische Körper außer der Erde selbst, den je ein Mensch betreten hat. Der Mond ist das hellste Objekt an unserem Nachthimmel, obwohl er selbst gar kein Licht erzeugt. Stattdessen reflektiert der Erdmond das Sonnenlicht. Wie die Erde und alle anderen Planeten in unserem Sonnensystem ist auch der Mond 4.6 Milliarden Jahre alt.

Der Mond ist viel kleiner als die Erde. Der durchschnittliche Radius des Mondes beträgt 1737,4 km, was etwa 27 Prozent des Radius der Erde entspricht.

Der Mond ist auch viel weniger massiv als die Erde. Er hat eine Masse 735*10^16 Tonnen! Die Erde ist rund 81 mal so massiv. Die Dichte des Mondes (Masse geteilt durch Volumen) beträgt etwa 3,34 Gramm pro Kubikzentimeter, was 60 Prozent der Erddichte entspricht.

Da der Mond weniger Masse als die Erde hat, beträgt die Gravitationskraft auf der Mondoberfläche ist nur etwa 1 / 6 der Anziehungskraft unserer Erde. So würde eine Person, die auf dem Mond geht, das Gefühl haben, als wenn sein oder ihr Gewicht um 5 / 6 zurückgegangen wäre. Und wenn diese Person einen Stein fallen lässt, würde das Gestein auf die Oberfläche viel langsamer fallen, als das gleiche Gestein auf der Erde.

Trotz der relativ schwachen Gravitationskraft ist der Mond nahe genug an der Erde, um die Gezeiten in den Gewässern der Erde zu erzeugen (Flut und Ebbe). Die durchschnittliche Entfernung vom Zentrum der Erde zum Zentrum des Mondes beträgt 384.467 Kilometer (238.897 Meilen). Dieser Abstand wächst übrigens stetig - jedoch extrem langsam. Der Mond bewegt sich  mit einer Geschwindigkeit von etwa 3,8 Zentimeter pro Jahr von der Erde weg.

Die Temperatur am Mond-Äquator reicht von extrem niedrigen bis sehr hohen Temperaturen - von etwa -173 °C in der Nacht bis +127 °C am Tag. In manchen tiefen Kratern in der Nähe der Pole des Mondes ist die Temperatur immer in der Nähe von -240 °C.

Auf dem Mond existiert kein Leben jeglicher Art. Im Vergleich zur Erde hat sich der Mond über Milliarden von Jahren kaum verändert. Vom Mond aus ist der Himmel stets schwarz, auch tagsüber. Da der Mond keine Athmosphäre hat, kann das Sonnenlicht in dieser nicht gebrochen werden, wobei der typische blaue Himmel entstehen würde. Somit sieht man Sterne und Planeten vom Mond aus wesentlich besser.

Wenn Sie mehr über den Mond erfahren möchten, können Sie hier gerne weiterlesen:

Bewegung des Mondes
Der Mond bewegt sich in einer Vielzahl von Variationen. Zum Beispiel dreht er um die eigene Achse, eine imaginäre Linie, welche die Pole des Mondes verbindet. Außerdem umkreist der Mond die Erde.

Rotation und Umlaufbahn
Alle 29 ½ Tage dreht sich der Mond einmal um die eigene Achse. Das ist der Zeitraum zwischen zwei Sonnenaufgängen, der auf dem Mond vergehen würde. Darum wird diese Zeit auch als ein Mondtag bezeichnet. Im Gegensatz dazu benötigt die Erde nur 24 Stunden für eine Umdrehung

Mondphasen


Die Libration des Mondes
Als Beobachter auf der Erde sieht man manchmal einen kleinen Teil der anderen Seite des Mondes. Das ist möglich, weil der Mond der Libration folgt, von der Erde aus gesehen einer leichten Drehung des Mondes. Es gibt drei Arten von Libration:
  1. Libration in Länge
  2. Tagaktive Libration
  3. Libration in Breite
Entstehung des Mondes
Wissenschaftler vermuten, dass der Mond durch eine Kollision der Erde mit einem anderen Planeten vor etwas 4.6 Milliarden Jahren entstand.

Die Exosphäre des Mondes
Die Exosphäre besteht aus den Materialien rund um den Mond, hauptsächlich Gasen, die vom Sonnenwind kommt.

Mondkrater


Bestimmung der Urspünge von Kratern
Bis ins späte 18. Jahrhundert gingen Astronomen davon aus, dass Vulkanismus die Krater auf dem Mond geformt hätten. Aber 1870 hatte der englische Astronom Richard A. Proctor die korrekte Ansicht veröffentlicht, dass die Krater durch das Einschlagen fester Objekte entstanden.

Vulkanische Merkmale
Bei Entstehung der Mondmeere sind auch andere Gesteinsformen entstanden, die auf ihre markante Art und Weise durch Vulkanausbrüche geformt wurden.

Die Schichten des Mondes (Der innerer Aufbau)
Der Mond besitzt, wie die Erde, drei innere Schichten: Die Kruste, den Mantel und den Kern. Doch die Zusammensetzung, der Aufbau und die Entstehung dieser Schichten unterscheiden sich stark von denen der Erde.

Die Erforschung des Mondes
Einige antike Völker glaubten, dass der Mond eine sich drehende Schale mit brennendem Feuer ist. Andere meinten, es wäre ein Spiegel, der das Land und die Meere reflektiere. Erst die Philosophen im antiken Griechenland verstanden, dass der Mond eine Kugel in einer Umlaufbahn um die Erde sein muss.

Erste Mondbeobachtungen mit Teleskopen
Der italienische Astronom und Physiker Galileo Galillei hat die erste wissenschaftliche Beschreibung des Mondes erstellt, welche auf Beobachtungen mit einem Teleskop basiert.

Veränderung des Mondes
Gilbert schlug auch vor, das relative Alter der Mondoberfläche aus dem Studium von Eigenschaften des Einschlags, durch welches das Mare Imbrium entstand, herauszufinden.

Apollomissionen


Aktuelle Entdeckungen
Aktuell (Stand Dezember 2010) laufend zwei Mondmissionen: Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA und Chang'e-2 der CSNA (China). Eine detaillierte Liste mit Mondmissionen findet sich bei wikipedia.

Ich hoffe, dieser Ausflug zum Mond war für Sie spannend und interessant.




 

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