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In Deutschland nutzen etwa 90.000 Haushalte die Erdwärme. Für die Nutzung von
Erdwärme, braucht man Wärmepumpen. Unter Fachleuten gilt diese Technik als
ausgereift. Verbraucher sind durch diese Art zu Heizen unabhängig von ÖL und
Gas. Langfristig gesehen, werden auch Heizkosten deutlich gesenkt.
Diese Methode mit der Erdwärme funktioniert wie folgt:
Es wird ein Loch in das Erdreich von etwa 130-140 Meter Tiefe gebohrt. Durch dieses Loch, werden zwei
Schläuche eingeführt, durch die ein Wasser-Salzgemisch läuft (zirkuliert).
Diese Flüssigkeit wird mit etwa 2 Grad in die Erde geleitet, erwärmt sich dort und
kommt dann mit einer Temperatur von etwa 10-12 Grad wieder nach oben.
Dann läuft sie weiter in einen Kompressor, wo sie weiter erhitzt wird um ihre
Energie danach an die Heizung und für warmes Wasser abgeben kann. Bei diesem
Kreislauf kühlt die Flüssigkeit natürlich wieder ab und alles beginnt von vorn.
Der Anschaffungspreis einer Wärmepumpe ist natürlich höher als bei Gas und Öl.
Man muss zwar erst kräftig investieren, aber nach Berechnung von Fachleuten,
hat man diese Investition nach etwa 7-10 Jahren wieder rein. Der Anschaffungs-
preis liegt etwa bei 10.000-15.000 Euro. Das sind ungefähr 3000-5000 Euro mehr
als bei herkömmlichen Heizungen. Nach 7-10 Jahren aber wie schon gesagt, soll
die Kosteneinsparung dann bei 50 % liegen. Energieversorger bieten einen
Wärmepumpen-Tarif an, der etwa 30% günstiger ist als die Normalstrom-Tarife.
Die Schläuche für diese Erdwärme haben etwa eine Lebensdauer zwischen
20 und 25 Jahren. Normalerweise brauchen diese nicht gewartet zu werden.
Die Wärmepumpe sollte aber in regelmäßigen Abständen von einem Fachmann
überprüft werden.
Wenn man sich die Entwicklung am Energiemarkt und dessen stets steigende
Preise ansieht, spricht eigentlich alles dafür, auf solch eine Heiz-Methode
umzusteigen. Autor : André Finzel email : webpower123@hotmail.de
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